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Dahme-Spreewald Felix Wenzel startet in KW
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15:33 04.06.2019
Alle Helfer und Kampfrichter des 2. Funkerbergmeetings der WSG'81 Königs Wusterhausen auf einem gemeinsamen Erinnerungsbild. Quelle: Privat
Königs Wusterhausen

Er war der heimliche Star beim 2. Funkerbergmeeting der WSG’81: Felix Wenzel (Deutscher Dreisprung-Meister 2018 vom SC Potsdam) wollte unbedingt in Königs Wusterhausen am vergangenen Wochenende mit dabei sein, obwohl seine Konkurrenz um den deutschen Meistertitel 2019 bei einem Meeting in Garbsen (Niedersachsen) am Start war. „Diese Veranstaltung ist schön regional und von meiner Trainingsgruppe waren noch fünf weitere Athleten mit am Start gewesen“, sagt Wenzel, der sich im Juli 2018 mit 16,08 m den DM-Titel in Nürnberg sicherte.

In Königs Wusterhausen war der Potsdamer mit seiner Siegerweite sehr zufrieden: „Ich hatte fünf super Versuche. Bis zu den kommenden Deutschen Meisterschaften Anfang August in Berlin habe ich ja noch ein wenig Zeit, um mich noch etwas zu steigern. Auf alle Fälle werde ich versuchen, meinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.“ Der aus Gallun stammende Fabio Klimaszewski guckte bei den Sprüngen seines Vorbildes ganz genau hin, denn schließlich kennt er Wenzel von Trainingseinheiten im Stadion am Luftschiffhafen beim SC Potsdam.

Mit einer Weite von 12,47 m gewann Klimaszewski den Dreisprung-Wettbewerb in der Altersklasse M U16. „Ich habe seit einigen Wochen mit leichten Oberschenkelproblemen zu kämpfen. Sonst wären sicherlich noch ein paar Zentimeter mehr drin gewesen. Es war jedenfalls sehr schön, vor den Augen meiner Eltern und Freunden einen Wettkampf in der Heimat zu bestreiten“, so der Galluner Leichtathlet, der schon seit einigen Jahren die Sportschule in der Landeshauptstadt besucht.

Obwohl bei der zweiten Auflage des Funkerbergmeetings mit 370 Teilnehmern etwa 30 Sportler weniger als vor zwölf Monaten mit dabei waren, konnten die Veranstalter ein positives Fazit der zweitägigen Veranstaltung im Stadion der Freundschaft ziehen. „Durch das verlängerte Wochenende mit dem Feiertag waren viele Sportler verreist. Aus diesem Grund war es für uns nicht so einfach, ausreichend Kampfrichter zu gewinnen, denn 2019 waren mit 18 doppelt so viel mit dabei wie in diesem Jahr“, erzählt WSG’81-Trainerin Monika Mittelstaedt-Wenzel.

Richard hat ein tolles Rennen gezeigt „

„Mit Hilfe vieler ehrenamtlicher Helfer ist es uns aber gelungen, erneut ein tolles Leichtathletik-Event für Sportler aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie aus dem Nachbarland Polen auf die Beine zu stellen. Das kann ich getrost sagen, da wir viel positives Feedback der Athleten erhalten haben“, erzählt Mittelstaedt-Wenzel, die vom Rasen aus live mitverfolgte, wie ihr Schützling Richard Grütter sich die Goldmedaille über 2000 m sicherte. „Richard hat ein tolles Rennen gezeigt und sich acht Sekunden verbessert. Nur noch im taktischen Bereich muss er sich noch etwas verbessern“, informiert seine Trainerin.

Nicht so richtig zufrieden mit seinem Lauf über 400 m war der zweifache Sportler des Jahres, Patrick Klebon. Am Ende belegte der WSG-Leichtathlet den zweiten Platz. „Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften hatte ich mir einen Meniskusriss zugezogen und drei Monate überhaupt nicht trainiert. Ich war drei Sekunden langsamer als vor zwölf Monaten, da ich diesen Wettkampf ohne größere Vorbereitung absolvierte“, sagt der 45-Jährige. „Ich wollte bei unserer eigenen Veranstaltung aber unbedingt mit dabei sein. Im nächsten Jahre werde ich sicherlich wieder etwas schneller laufen können“, fügt Klebon lächelnd hinzu.

Das sportliche Abschneiden der WSG’81-Teilnehmer ist in den kommenden Jahren sicherlich noch etwas verbesserungswürdig. „Wir hatten knapp 200 Starts mit Sportler aus unseren Reihen zu verzeichnen. Leider konnten wir unterm Strich zu wenige Podestplätze erreichen. Sicherlich hervorzuheben war unter anderem die Leistung von Emma-Marie Neumann in der Altersklasse W U11, die sich jeweils die ersten Ränge über 50 und 800 m sichern konnte“, sagt Monika Mittelstaedt-Wenzel.

Sie war am Sonntag den kompletten Wettkampftag über vor Ort und führte Gespräche mit den Athleten.

Besonders erfreut war die WSG’81-Trainerin jedoch darüber, dass die jeweiligen Siegerehrungen zum Beispiel von Bürgermeister Swen Ennullat, Uwe Kretschmar (Kreissportbund), Tobias Schröter (Sportausschuss) und Birgit Uhlworm (Sozialausschuss) durchgeführt wurden. Sie war am Sonntag den kompletten Wettkampftag über vor Ort und führte Gespräche mit den Athleten. „Wir werden auch Anfang Juni 2020 ein Funkerbergmeeting ausrichten. Dann wollen wir aber wieder die 400-Teilnehmer-Marke knacken“, kündigt Mittelstaedt-Wenzel an.

Von Oliver Schwandt

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