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Dahme-Spreewald HSV Wildau siegt gegen Bad Freienwalde
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17:03 10.04.2018
Die Mannschaft des HSV Wildau feiert den 25:24-Erfolg gegen den SV Jahn Bad Freienwalde.
Die Mannschaft des HSV Wildau feiert den 25:24-Erfolg gegen den SV Jahn Bad Freienwalde. Quelle: Oliver Schwandt
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Wildau

HSV-Coach Sven Brade und Co-Trainer Gerard Mwanjele lagen sich nach dem Abpfiff der Handball-Brandenburgliga-Partie zwischen dem HSV Wildau und dem SV Jahn Bad Freienwalde erst einmal lange jubelnd in den Armen, denn sie wussten beide, wie wichtig der knappe 25:24 (15:16)-Erfolg im Abstiegskampf war.

„Die Anspannung während der gesamten Spielzeit war bei Gerard und mir groß, da es unsere Jungs zum Ende des Matches hin doch echt spannend gemacht haben“, sagte Brade, „ich bin froh, dass wir nach zwei Niederlagen, die wir bereits in dieser Saison gegen Bad Freienwalde kassierten, wenigstens das dritte Aufeinandertreffen für uns gestalten konnten.“

Zur Pause lag Bad Freienwalde knapp mit 16:15 vorn

Vor 120 Zuschauern in der Sporthalle im Wildorado, darunter zahlreiche Fans des Gegners, erwischten die Gäste den deutlich besseren Start. Das lag auch daran, dass HSV-Keeper Colin Winter nicht seinen besten Tag hatte. Brade reagierte und brachte nach einer guten Viertelstunde Ersatzmann Nicklas Köllner auf die Platte. Ein Wechsel, der sich besonders in den zweiten 30 Minuten bezahlt machte. Zur Pause lag Bad Freienwalde knapp mit 16:15 vorn.

Nach der Pause ließ Brade Jahn-Akteur Oliver Viert in Manndeckung nehmen. „Der hatte einfach zu viele Tore aus der zweiten Reihe erzielt, sodass ich reagieren musste“, begründete der HSV-Trainer diesen Schritt. Mit acht Treffern war Viert der erfolgreichste Werfer der Partie.

Beim 19:17 (38.) konnten sich die Hausherren das erste Mal einen Zwei-Tore-Vorsprung herausspielen. Zwar war die Jahn-Truppe beim 21:21 noch einmal dran (52.), doch mehr ließ der HSV in der Schlussphase der Begegnung nicht mehr zu. Alleine in den letzten zehn Minuten parierte Köllner fünf Bälle des Gegners, die allesamt richtig gut geworfen waren.

Köllner ragte aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus

Am Ende stand ein knapper 25:24-Erfolg auf der Anzeigetafel, den sich das Heimteam durch eine tolle kämpferische Leistung auch redlich verdiente. „Nicht nur Köllner ragte aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus. Auch Jim Ludwig und Sebastian Köppen haben ihre Aufgabe richtig stark gelöst. Ein großes Kompliment geht an mein Team, dass gezeigt hat, zu welcher Leistung in der Liga es fähig ist“, freute sich Brade über den Erfolg.

Von Oliver Schwandt