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Dahme-Spreewald HSV Wildau verschläft erste Hälfte
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09:19 06.01.2019
Elisabeth Voss (M.) setzt sich erfolgreich gegen zwei Spielerinnen des Elsterwerdaer SV durch.
Elisabeth Voss (M.) setzt sich erfolgreich gegen zwei Spielerinnen des Elsterwerdaer SV durch. Quelle: Oliver Schwandt
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Wildau

Mit hängendem Kopf verließ HSV-Coach René Weber die Sporthalle im Wildorado. „Wir haben die erste Hälfte aufgrund unserer vielen individuellen Fehler und der mangelnden Chancenverwertung verschlafen. Vielleicht war der Druck für mein Team auch einfach zu groß, da wir dieses Match unbedingt gewinnen wollten“, ärgerte sich der Trainer der Wildauer Handballfrauen nach der durchaus vermeidbaren 20:21 (5:10)-Niederlage gegen den Elsterwerdaer SV. Mit drei Zählern bleibt sein Team weiterhin auf dem achten Tabellenplatz hängen.

Marija Imhof konnte den 1:1-Ausgleichstreffer erzielen

Vor 50 Zuschauern begannen die Gastgeberinnen die Partie ziemlich nervös und schafften es dadurch kaum, die sich bietenden Möglichkeiten in eigene Tore umzumünzen. Zwar konnte Marija Imhof den 1:1-Ausgleichstreffer erzielen (3.), doch anschließend dauerte es weitere acht Spielminuten, ehe Yvonne Schilf mit einem verwandelten Siebenmeter das zweite Tor für die HSV-Damen markierte.

In dieser Phase der Begegnung hielt die Wildauer Torfrau Michaela Pechhold mit zwei gehaltenen Strafwürfen und zahlreichen weiteren guten Paraden ihr Team im Spiel. „Wir konnten uns bei Michaela bedanken, dass der Rückstand nach einer halben Stunde auf Elsterwerda nur fünf Tore betrug“, lobte Weber seine Torhüterin.

Innerhalb von acht Minuten kamen die Dahmeländerinnen bis auf zwei Treffer an Elsterwerda heran

Nach einer lautstarken Kabinenansprache ihres Coaches, der im zweiten Durchgang auf eine 6-0-Deckung umstellte, kamen die HSV-Handballerinnen wie ausgewechselt auf die Platte zurück. „Wir standen jetzt deutlich kompakter und ließen dadurch viel weniger Möglichkeiten für die Gäste als im ersten Abschnitt zu“, erkannte Weber, der von draußen miterlebte, wie seine Mannschaft Tor um Tor den Rückstand auf den ESV verkürzte. Innerhalb von acht Minuten kamen die Dahmeländerinnen bis auf zwei Treffer an Elsterwerda heran (10:12).

In den folgenden Spielminuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem Wildau beim 17:17 durch Schilf – die mit zwölf Toren bester Werferin in ihrem Team war – nach langer Zeit wieder einmal den Ausgleich herstellen konnte. Doch den Gästen gelang es erfolgreich, nach weiteren zwischenzeitlichen Führungen (18:17, 20:19, 21:20) den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen.

„Am Ende hatten wir etwas Pech, dass wir unsere letzte Möglichkeit 24 Sekunden vor dem Schlusspfiff nicht mit dem Ausgleich gekrönt haben. In den kommenden Trainingseinheiten werden wir sehr viele Torabschlüsse üben, um beim Abschluss zukünftig deutlich effektiver zu werden“, kündigte der HSV-Trainer an. Das nächste Spiel bestreiten die HSV-Damen am 26. Januar beim Elsterwerdaer SV.

Von Oliver Schwandt