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Dahme-Spreewald Im Angriff schwer auszurechnen
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11:59 18.03.2014
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Berlin

Dass sie die Anfangsphase offen gestalten konnten, verdankten die Berliner Gastgeberinnen ihrer Topscorerin Jessica Döhring, die gleich mal sechs Punkte erzielte. Doch während bei den Hauptstädterinnen einzelne Spielerinnen auffielen, präsentierten sich die Gäste vor allem als geschlossenes Team, das in spielerischer Hinsicht deutliche Vorteile hatte. So ließen sich die WSG-Basketballerinnen auch nicht groß in Rückstand drängen. Sie hielten nicht nur in der Anfangsphase Anschluss, sondern beendeten das erste Viertel mit einer 15:10-Führung.
Der Vorsprung wurde im zweiten Spielabschnitt weiter ausgebaut. Beim 32:19-Halbzeitstand zeigte sich Coach Klocke dann auch schon recht zufrieden mit seinen Damen.
Doch bestand kein Grund, den Tag etwa schon vor dem Abend zu loben. In der zweiten Spielhälfte schlichen sich immer wieder leichte Unkonzentriertheiten ins Königs-Wusterhausener Spiel ein. Der Trainer zog da auch Parallelen zur vorangegangenen Partie gegen die SG Harburg. „Es zeigte sich erneut, dass noch ein weiterer Schritt erforderlich ist, um Spiele, in denen man deutlich überlegen wirkt, schlicht und einfach mit voller Spannung zu Ende zu bringen. Es war für uns schade, dass das Ergebnis nicht den Spielverlauf widerspiegelte.“
Am Erfolg der Königs-Wusterhausener Gäste gab es aber ohnehin keine Zweifel mehr. Sie konnten über die gesamte weitere Spielzeit einen Vorsprung von zehn bis 18 Punkten (34. Minute) behaupten. Als Vorteil erwies sich die ausgewogene Angriffsleistung mit Nah-, Mittel- und Distanzwürfen. Dadurch war das WSG-Team für die Berlinerinnen schwer auszurechnen und in der Angriffswirkung kaum einzuschränken. Wobei es die Schützlinge von Trainer Klocke auch auf fünf Drei-Punkte-Treffer brachten. Was die Treffsicherheit aus der Distanz betrifft, dürfen sie ohnehin als bestes Team der Regionalliga-Staffel gelten.
Waren die Gastgeberinnen auch nicht mehr in der Lage, das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen, so steckten sie doch keineswegs vorzeitig auf. Durch ein paar „wilde Dreier“ verkürzten die City-Basketballerinnen den Abstand im vierten Viertel noch mal auf neun Punkte. Was die Stimmung bei den Berlinerinnen zwar wieder etwas hob, das Königs-Wusterhausener Team aber nicht mehr in Verlegenheit bringen konnte. Den Schlusspunkt setzte Nicole Hermann, die buchstäblich in letzter Sekunde mit einem Drei-Punkte-Wurf für den 64:52-Endstand sorgte.

Die Aufstellung

WSG 81 Königs Wusterhausen: Kilic, Hermann, Kosche, Blume, Höhn, Wegner, Tiedke, Rathke, Höhne, Weiß, Bartkowski, Herfurth.

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grä/eb

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