Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Katrin Timmermann startet bei EM in Spanien
Sportbuzzer Lokalsport Dahme-Spreewald Katrin Timmermann startet bei EM in Spanien
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:07 19.10.2018
Katrin Timmermann zeigt den Shuttlecock (Federball), mit dem sie bei den Europameisterschaften gespielt hatte. Quelle: Oliver Schwandt
Königs Wusterhausen

„Mit meinem Abschneiden war ich nicht wirklich so richtig zufrieden“, sagt Katrin Timmermann, die in der Altersklasse O50 bei den Badminton-Europameisterschaften im spanischen Guadelajara – einer Stadt mit 85000 Einwohnern nördlich von Madrid – an den Start ging. Die 52-jährige Mutter von Volleyball-Bundesligaspieler Theo Timmermann von den Netzhoppers aus Königs Wusterhausen, die sich bei den Deutschen Meisterschaften qualifiziert hatte, musste im Einzel in der zweiten Runde gegen die starke Engländerin Betty Blair antreten und unterlag der an Nummer zwei Gesetzten mit 11:21 und 14:21.

„Zudem hatte ich gegen die Engländerin auch nicht meinen allerbesten Tag erwischt“

„Für mich war dieses Duell gegen eine Profispielerin die erste internationale Erfahrung überhaupt. Ich hatte ganz schön mit mir und mit der großen Halle zu tun. Die Arena ,Pabellón Multiusos de Guadalajara’, in der 5800 Zuschauer Platz finden, war für mich einfach zu groß. Aus diesem Grund hatte ich echt Schwierigkeiten mit der Sicht, wenn der Ball zu hoch geflogen war. Zudem hatte ich gegen die Engländerin auch nicht meinen allerbesten Tag erwischt“, musste sich die für KWO Berlin spielende Badminton-Spielerin eingestehen.

Im Doppel mit Partnerin Gabriela Knauf lief es für sie etwas besser, denn das erste Spiel gewann das Duo gegen Mateja Remec und Eva Scholtzova (Tschechien) mit 21:12 und 21:13. In Runde zwei verloren sie anschließend gegen die beiden Holländerinnen Sandra Kroon/Jeanette van der Werf mit 19:21 und 12:21.

„Ich bin überhaupt nicht mit dem schnellen Federball klargekommen“

„Im Doppel hatten wir uns schon etwas mehr ausgerechnet. Nach dem Ausscheiden war ich sehr doll enttäuscht, weil für uns sicherlich deutlich mehr drin gewesen wäre. Ich bin überhaupt nicht mit dem schnellen Federball klargekommen, weil wir in Deutschland mit langsameren Bällen und flacheren Hallen spielen“, berichtet Timmermann.

Im Mixed verlor sie abschließend zusammen mit dem Potsdamer Eric Eger in einem ausgeglichenen Match in Runde eins gegen das englische Duo Ian Ross/Tracey Walker mit 18:21 und 17:21. „Ich habe mit Eric wirklich gut zusammen harmoniert. Wir haben uns deshalb jetzt schon entschlossen, im kommenden Jahr bei den Deutschen Meisterschaften zusammen an den Start zu gehen“, informiert die Sozialarbeiterin.

Mit sieben Jahren fing die gebürtige Königs Wusterhauserin bei Aktivist Mittenwalde mit dem Badmintion an. „Meiner erster Trainer war mein Vater Bernd Schlote, der mir sehr viel beibrachte“, erinnert sie sich.

„Das war mein größter Erfolg“

Bei Empor Brandenburger Tor in Berlin durchlief Timmermann den kompletten Jugendbereich. In dieser Zeit war sie sogar Mitglied in der DDR-Jugendauswahl und konnte 1984 mit 18 Jahren in Leipzig den Einzel-Sieg bei den Juniorenmeisterschaften erringen. „Das war mein größter Erfolg“, berichtet sie stolz mit einem Lächeln.

Von Oliver Schwandt

Netzhoppers-Coach Mirko Culic musste nach dem Spielende erst einmal richtig tief durchatmen. Beim schwer erkämpften 3:2-Sieg (19:25, 19:25, 25:20, 25:17, 15:11) seines Teams im zweiten Saisonspiel in der Volleyball-Bundesliga am Mittwochabend beim VCO Berlin konnte seine Mannschaft gerade noch so einen Fehlstart in die neue Spielzeit vermeiden.

18.10.2018

Am fünften Spieltag der Basketball-Regionalliga kehrten die Red Dragons Königs Wusterhausen mit einer 80:88 (39:45)-Niederlage beim Tabellenletzten Eimsbütteler Turnverband ins Dahmeland zurück.

16.10.2018

Am fünften Spieltag der Volleyball-Regionalliga unterlag die Sportgemeinschaft Prieros/Königs Wusterhausen zu Hause gegen den Mit-Aufsteiger USV Halle in der OSZ-Halle mit 0:3 (18:25, 16:25, 18:25). Die Gäste waren ähnlich gut wie die Hausherren in die neue Spielzeit gestartet (zwei Siege, zwei Niederlagen).

16.10.2018