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Dahme-Spreewald Obdachloser bricht in Bürobaracke ein
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17:47 02.07.2019
Die Hinterlassenschaften des Obdachlosen in der Bürobaracke in der Germanischen Siedlung in Klein Köris. Quelle: Gerlinde Irmscher
Klein Köris

Die bange Frage, ob er wohl wieder da war, bewegt die Mitglieder des Vereins „Freilichtmuseum Germanische Siedlung Klein Köris“ seit geraumer Zeit, wenn sie das Tor zum Freilichtmuseum aufschließen.

Übernachtung in der Bürobaracke

„Er“ ist Herr von Drachen, wie er sich selbst nennt und hat die Bürobaracke für sich als Übernachtungsmöglichkeit entdeckt. Zwar hatte ihm Anfang Mai die Polizei Hausverbot erteilt, doch das scheint ihn nicht zu interessieren. So hatte er sich in der vergangenen Woche wieder einmal häuslich eingerichtet, und auch am Dienstagmorgen musste Hans-Jürgen Hickmann vom Verein feststellen, dass die Bürobaracke aufgebrochen war.

Ein Nachtlager war hergerichtet, und alles, was störte, einfach nach draußen geworfen worden war – zum Beispiel Kräuter, die zum Trocknen aufgehängt waren. Außerdem waren der Wasserkocher und der Elektroherd in Betrieb genommen, um Tee und Suppe zu kochen, was an dem stehen gebliebenen Geschirr zu erkennen war.

Angst vor einem Brand

Was die Vereinsmitglieder aber am meisten beunruhigt ist, dass der ungebetene Besucher Raucher ist. So hatte er bei früheren Übernachtungen wie im Langhaus Zigarettenstummel auf den Boden geschmissen. Zudem benutzte er Teelichter. „Wie schnell kann es da zu einem Brand kommen und so alles zerstören“, sagt Michael Böhm. Das Sicherheitsgefühl ist weg, und die Angst um den Bestand überwiegt. „Wir fühlen uns alleine gelassen“, so das Vereinsmitglied.

Polizei ist an der Sache dran

Der Polizei ist der obdachlose Mann namentlich bekannt. Es war nicht die erste Anzeige, die sie am Dienstag wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung aufgenommen hatte. „Wir sind an der Sache dran“, sagt Polizeihauptmeister Bert Obst. Erst am Sonntag war der Obdachlose in einen Bungalow in Klein Köris eingebrochen, und oft ist er in der Leichenhalle auf dem Groß Köriser Friedhof anzutreffen. „Er tyrannisiert die Gegend seit einem halben Jahr“, sagt Matthias Rackwitz aus Löpten“. Das sei nicht zumutbar und man wolle das nicht mehr dulden. Rackwitz hatte dem obdachlosen Mann Hilfe angeboten. Doch der schlug das aus. Er wolle außerhalb der Gesellschaft leben, so seine Antwort.

Was die Einwohner nicht verstehen ist, dass die Behörden in dem Fall anscheinend zu langsam reagieren.

Von Gerlinde Irmscher

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