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Dahme-Spreewald Nick Hannig will Ryan Ford ärgern
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12:09 15.01.2019
Nick Hannig (2. v. r.) präsentiert zusammen mit Sohn Lennox, Manager Dennis Lindner (2. v. l.) und Denny Heidrich vom Boxclub Bestensee während des 4. KWer Hallenmasters in der Paul-Dinter-Halle das Plakat zum WBC-Kampf am 9. Februar 2019 in der Berliner Verti Hall. Quelle: Kevin Päplow
Königs Wusterhausen

Den 9. Februar 2019 sollten sich Boxfans aus der Region ganz dick in ihrem Terminkalender ankreuzen. An diesem Samstag kämpft der Königs Wusterhausener Boxer Nick Hannig in der Berliner Verti Hall (neben der Mercedes-Benz-Arena) gegen 22 Uhr in seinem siebten Profikampf um den WBC-International-Titel. Sein Gegner im über zwölf Runden angesetzten Kampf, ist der Kanadier Ryan Ford aus Edmonton.

Ist ein sehr erfolgreicher Mixed-Martial-Arts-Kämpfer

Der 36-Jährige hat sich nicht nur mit seinen bisher 15 Profisiegen (davon zehn durch Knockout) im Halbschwergewicht auf internationaler Ebene einen Namen gemacht, sondern er ist auch ein sehr erfolgreicher Mixed-Martial-Arts-Kämpfer, denn von 27 Kämpfen konnte er 22 (12 durch K.o.) gewinnen.

„Es wird nicht leicht für mich gegen Ford werden, aber ich will die einmalige Chance nutzen. Ich bin vorher noch nie über zwölf Runden gegangen, aber ich werde am 9. Februar fit sein, um Ford einen harten Fight zu bieten und den Titel nach Königs Wusterhausen zu holen. Ich will in Berlin meine Außenseiterchance nutzen“, so Hannig, in dessen Rekordbuch das kürzeste K.o. aller Zeiten steht. Im September 2018 hatte er in der Max-Schmeling-Halle in Berlin seinen Gegner Ondrej Schwarz aus Tschechien nach zwölf Sekunden ausgeknockt. „Mit Anzählen“, korrigiert der Dahmeländer.

„Ein absolutes Muss für alle Freunde dieser Sportart“

„Das wird jedenfalls ein Knaller-Fight für Deutschland und für die deutschen Box-Fans. Ein absolutes Muss für alle Freunde dieser Sportart“, schwärmt Thomas Pütz, Präsident vom Bund Deutscher Berufsboxer, vor dem Duell des K.o.-Schrecks mit dem ehemaligen Käfigkämpfer.

Bei Petko’s Fight Night im Dezember im Sportpark bei Augsburg hatte Hannig bereits die Gelegenheit, Ryan Ford aus nächster Nähe zu studieren. Im Rahmenprogramm von Tina Rupprechts WBC-WM-Titelverteidigung bestritt nämlich auch der Kanadier einen Kampf, den er in der zweiten Runde durch einen krachenden K.o. beendete.

„Er hat mir keine größere Angst eingeflößt“, sagt Hannig selbstbewusst. Sein Manager Dennis Lindner weiß jetzt schon, was passiert, wenn sein Schützling den Ring als Sieger verlassen sollte: „Gewinnt Nick, dann steht er über Nacht im Gewitter, denn dann kommen nur noch die großen Duelle für ihn in Frage. Sollte er das Duell verlieren, dann werden wir weiter hart trainieren, um dann die nächste Gelegenheit zu nutzen.“

„Ich will in meinem fünften Profikampf das Ding nach Hause holen“

Im Vorprogramm ab 18 Uhr wird Denny Heidrich – der von Hannig beim Boxclub Bestensee gecoacht wird – im Cruisergewicht (bis 90,2 kg) versuchen, sich gegen den Ungarn Istvan Kun durchzusetzen, gegen den der 31-Jährige am 18. Mai 2018 in der Potsdamer MBS-Arena eine knappe Niederlage kassierte. „Ich will in meinem fünften Profikampf das Ding nach Hause holen und Kun zeigen, wer von uns beiden der bessere Boxer ist“, kündigt Heidrich an.

Von Oliver Schwandt

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