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Dahme-Spreewald Red Dragons II verlieren klar
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13:51 09.01.2018
Frederic Hackbarth (Red Dragons Königs Wusterhausen II, l.) im Duell mit Matthias Jagla von der SpG Brandenburg/Rathenow. Quelle: Oliver Schwandt
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Königs Wusterhausen

Eine ziemlich deftige Pleite kassierten die Oberliga-Basketballer der Red Dragons in der heimischen OSZ-Sporthalle. Die knapp 70 Zuschauer mussten mit ansehen, wie die Dahmeländer gegen die SpG Brandenburg/Rathenow deutlich mit 48:78 (30:33) den Kürzeren zogen. „Im Laufe der ersten Neujahrswoche sind in einem Team verletzungs- und krankheitsbedingt gleich fünf wichtige Leistungsträger ausgefallen, die uns natürlich im Spiel gegen die Havelländer sehr gefehlt haben“, ärgert sich Trainer Mirko Renner über diese Niederlage, „bis zur Pause konnte mein Team noch mit den Gästen auf Augenhöhe agieren. Nach dem Seitenwechsel ging bei meinen Jungs überhaupt nichts mehr, sodass der Sieg für die Spielgemeinschaft total in Ordnung ging.“

„Wir müssen jetzt alle verbleibenden Saisonspiele gewinnen“

Nach dieser Niederlage bleibt der Weg in die Play-Offs wohl für die Red Dragons II versperrt. Um doch noch den Sprung zu schaffen, wäre eine große Leistungssteigerung und hilfreiche Ergebnisse der Konkurrenten gefragt. „Wir müssen jetzt alle verbleibenden Saisonspiele gewinnen und dabei auf Patzer der Konkurrenz hoffen“, weiß Mirko Renner.

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Ebenfalls einer Niederlage kassierten die Regionalliga-Herren der Red Dragons. Mit 69:87 verloren die Dahmeländer ihre Auswärtspartie beim VfL Stade (Niedersachsen). Ausgeruht, motiviert und mit festem Konzept reisten die Dragons zum VfL. „Wir hatten einen festen Plan, sowie ein gutes Training im Vorfeld der Begegnung“, so Coach Lars Bothe. Das Team setzte in der ersten Spielhälfte seine Vorgaben konsequent um.

„Wir spielten strukturiert unsere Angriffe durch und bekamen die Abschlüsse, die wir wollten“, so Bothe weiter. Mental brach jedoch US-Boy Specks die Köpfe der Dragons kurz vor der Halbzeitpause. Nachdem die Brandenburger gar die Führung übernehmen konnten (33:31, 16.) begann der Auftritt von Topscorer Specks, der insgesamt 28 Zähler für sein Team erzielte. Mit einem Assist ermöglichte er den entscheidenden Dreier zum 35:35-Ausgleich. Anschließend gelangen ihm im Alleingang zwei erfolgreiche Distanzwürfe, mit denen er das Spiel zu Gunsten des VfL Stade zum zwischenzeitlichen 43:35 drehte.

Unkonzentriert und teilweise ohne Plan agierten die Dragons

Nach der Pause erhofften sich unter anderem auch die mitgereisten Fans eine Aufholjagd ihres Teams. Diese Erwartungen wurden nicht erfüllt. Viel zu hektisch, unkonzentriert und teilweise ohne Plan agierten die Dragons auf dem Feld. Eiskalt nutzte dies allen voran Specks, um immer wieder aus der Distanz jegliche Bemühungen der Gäste zu unterbinden. Einzig Julius Düring stemmte sich gegen die drohende Niederlage, der mit viel Einsatz und Willen auf der Platte agierte. Mit 15 Punkten gehörte er zudem zu den Topscorern bei den Dragons.

Am kommenden Sonnabend, dem 13. Januar, empfängt das Team um 18 Uhr in der Dinter-Halle die Neustadt Temps Shooters.

Von Norman Grätz

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