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Dahme-Spreewald Red Dragons siegen gegen RSV Eintracht
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11:25 01.10.2018
Acha Njei (weißes Trikot) gelangen im Heimspiel gegen den RSV Eintracht 19 Punkte. Quelle: Oliver Schwandt
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Königs Wusterhausen

Mit hängendem Kopf und ziemlich schnellen Schritt verließ Dennis Toroman den Innenraum der Paul-Dinter-Halle. Der Coach des Basketball-Regionalligisten RSV Eintracht Stahnsdorf, der vor drei Jahren noch für die Red Dragons aktiv war, hätte sich die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte sicherlich deutlich anders vorgestellt. Im Duell zweier bisher ungeschlagene Teams setzten sich die Dahmeländer in diesem Brandenburg-Derby gegen seine Truppe mit 70:61 (31:24) durch.

„Meine Jungs zeigten auf dem Parkett viel weniger Leistungsbereitschaft als die Red Dragons. Wir nahmen den Kampf zu keinem Zeitpunkt der Partie so richtig an, so dass die Niederlage aus meiner Sicht in Ordnung geht. Schade, denn ich hätte hier gerne gewonnen“, so der 36-jährige Kroate.

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„Trotzdem genießen wir jetzt erst einmal den Moment“

Richtig gute Laune hatte dagegen nach dem dritten Sieg im dritten Spiel der noch jungen Spielzeit das Red Dragons-Trainergespann Lars Bothe und Michael Opitz. „Trotz des richtig tollen Saisonstarts denken wir nur von Spiel von Spiel. Wir wollen jede Woche besser werden. Von einem Titelkandidaten werden wir zum jetzigen Zeitpunkt sicherlich noch nicht sprechen, da wir noch ein paar Partien bestreiten müssen, um zu sehen, wohin unser bisher eingeschlagener Weg führt. Trotzdem genießen wir jetzt erst einmal den Moment und freuen uns über den Erfolg gegen den RSV Eintracht“, so die einhellige Meinung von Bothe und Opitz.

Gegen die Stahnsdorfer musste das Trainerteam auf die beiden wichtigen Eckfeiler Christoph Tetzner und Nico Adamczak verzichten, die sich beide im Abschlusstraining verletzt hatten. Ohne die beiden Leistungsträger zeigten die Red Dragons vor 120 Zuschauern einen bärenstarken Auftritt.

Nach zwei erfolgreichen Dreiern der Gäste lagen die Hausherren zwar nach 120 Sekunden mit 2:6 hinten, doch nach der erstmaligen Führung zum 7:6 (4.) wurde diese in den restlichen Spielminuten nicht ein einziges Mal mehr hergegeben. Bis zur ersten Viertelpause spielten sich die Dragons einen 20:10-Vorsprung heraus.

Auch in den zweiten zehn Minuten hielt die Mannschaft aus Königs Wusterhausen das Tempo hoch. Bis zur Halbzeitsirene erkämpften sich die Dragons eine beruhigende 31:24-Führung (20.).

Die Gäste gaben sich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht geschlagen. Durch einen kleinen Zwischenspurt gelang es dem RSV, beim 32:32 den Ausgleich herzustellen (25.). Die Gastgeber schüttelten sich kurz und zogen vor dem Beginn des letzten Abschnittes wieder auf 51:44 davon.

Im Angriff ließen die Red Dragons sogar fünf Offensivaktionen ungenutzt

Spannung war für die Fans im letzten Viertel garantiert, denn beim 54:53 war der RSV wieder so richtig im Spiel (33.). Im Angriff ließen die Red Dragons sogar fünf Offensivaktionen ungenutzt, als die 24 Sekunden Angriffszeit bereits abgelaufen waren, ohne dass sie einen Korbwurf durchgeführt hatten. Die Dahmeländer blieben jedoch ihrer Linie treu und setzten sich bis zum Schlusspfiff wieder mit neun Zähler ab – 71:60 (40.).

Überragender Akteur auf dem Parkett war Acha Njei, der von der Eintracht kaum zu stoppen war. Der ehemalige Bundesligaspieler (EWE Oldenburg, Artland Dragons, BG Göttingen) erzielte insgesamt 19 Punkte, zwölf davon von der Drei-Punkte-Linie.

„Wir haben viele junge Spieler im Team, die gezeigt haben, dass mit ihnen durchaus zu rechnen ist“, freute sich Opitz nach dem Match gegen die Stahnsdorfer, „gegen den RSV Eintracht haben Dube Paul und Noe Trenz den Ausfall von Tetzner und Amdaczak hervorragend kompensiert.“ Am kommenden Mittwoch, den 3. Oktober, müssen die Dragons um 16 Uhr bei Rot-Weiß Cuxhaven antreten.

Von Oliver Schwandt

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