Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald SG Prieros/KW bezwingt Rotation Prenzlauer Berg
Sportbuzzer Lokalsport Dahme-Spreewald SG Prieros/KW bezwingt Rotation Prenzlauer Berg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:04 19.02.2019
MVP-Ehrung nach dem Spiel der SG PKW gegen Rotation Prenzlauer Berg (v.l.): Michael Träger (Rotation, Silber), Mario Wersinger (Fanclub „Netzinos“), Stefan Fröhlich und Robert Heimann (SG P/KW, Gold). Quelle: Privat
Bestensee

In einer ungewohnten Halle – die SG Prieros/KW bestritt das Vorspiel der Netzhoppers gegen Giesen in der Landkost-Arena – siegte der Volleyball-Regionalligist aus dem Dahmeland gegen Rotation Prenzlauer Berg mit 3:2-Sätzen (26:16, 25:16, 25:27, 18:25, 15:11).

Die Gastgeber mussten auf ihren Trainer Björn Langner verzichten, da dieser krankheitsbedingt nicht coachen konnte. Für ihn sprang kurzfristig Julia Löchel ein. Des Weiteren konnte Stammzuspieler Björn Heimer verletzungsbedingt nur kurzzeitig als Akteur eingreifen. Nach einem ausgeglichenen Satzanfang (8:8) holte Robert Heimann mit gezielten Aufschlägen einen respektablen Vorsprung heraus (18:10), der von der SG Prieros/Königs Wusterhausen souverän zu Ende gespielt wurde (25:16).

Trotz der mahnenden Worte von Trainerin Julia Löchel

Der einzige Unterschied im zweiten Abschnitt war, dass die Gastgeber von Anfang die eigene Block-/Abwehr-Stärke ausspielte, wodurch die SG von Beginn an Punkt für Punkt davonzog und dementsprechend die Gäste mit 25:16 besiegte. Trotz der mahnenden Worte von Trainerin Julia Löchel, das dieses Spiel noch lange nicht entschieden ist, erspielten sich die Gäste aus Berlin im dritten Satz einen kleinen Vorsprung, den diese im ganzen Satz behielten, wodurch der dritte Abschnitt nach einer Verlängerung mit 27:25 an die Gäste ging.

Im vierten Durchgang brachen die Dahmeländer – wie bereits schon in den letzten Spielen – komplett ein. Dem Team gelang in der Annahme und im Angriff plötzlich nichts mehr und dementsprechend wurde nur noch auf die Angriffe von Rotation Prenzlauer Berg reagiert, anstatt selbst zu agieren. Demzufolge konnten die Gäste den vierten Durchgang verdient mit 25:18 für sich entscheiden.

Dementsprechend spielte der Aufsteiger die letzten beiden Punkte souverän herunter

Aufgrund dessen musste die Begegnung im Tie-Break entschieden werden. In diesem konnte sich die SG Prieros/Königs Wusterhausen von Anfang einen Vorsprung herausspielen (8:3). Beim Stand von 13:8 verschenkten die Dahmeländer unnötigerweise mehrere Punkte, aber Aushilfs-Trainer Julia Löchel ergriff beim Stand von 13:11 die Möglichkeit einer Auszeit, die wiederum das Team erweckte. Dementsprechend spielte der Aufsteiger die letzten beiden Punkte souverän herunter und gewann den Satz und damit auch das Spiel mit 15:11.

„Es ärgerte mich ein wenig, dass die Mannschaft nach dem zweiten Satz ihr eigenes Spiel eingestellt hat, da ansonsten ein 3:0-Erfolg gegen die Berliner drin gewesen wäre“, sagte Julia Löchel nach dem Match.

Auf Seiten der SG Prieros/Königs Wusterhausen wurde Robert Heimann (Goldmedaille) und bei der SG Rotation Prenzlauer Berg Michael Träger (Silbermedaille) zu den wertvollsten Spielern (MVP) gewählt.

Von Alexander Kuhrt

Mit viel Hoffnung sind die Bowlingspieler des SV Motor Wildau in den letzten Landesliga-Spieltag auf ihrer Hausbahn im A10-Center gegangen, lagen sie doch vor dem ersten Tagesduell gegen den TSV Chemie Premnitz noch auf dem achten Tabellenplatz, der für den Klassenerhalt gereicht hätte.

19.02.2019
Sportbuzzer Volleyball, Netzhoppers Bestensee - Rekordspiel fordert Statistiker heraus

Das hat die Volleyball-Bundesliga der Männer seit Einführung des Rally-Point-Systems 1999 in zwanzig Jahren noch nicht erlebt. Die Netzhoppers aus Bestensee duellierten sich mit den Grizzlys Giesen über zweieinhalb Stunden, 269 Punkte wurden vergeben, 58 allein im Tiebreak – ein Spiel für die Volleyball-Geschichtsbücher und eine Herausforderung für die Statistiker.

18.02.2019

Ein Wahnsinnsspiel sahen die 473 Zuschauer in der Landkost-Arena zwischen den Netzhoppers SolWo Königspark KW und Aufsteiger Helios Grizzlys Giesen am vergangenen Samstagabend. Nach zweieinhalb Stunden setzten sich die Gastgeber nach hartem Kampf mit 3:2 (30:28, 18:25, 32:30, 23:25, 30:28) gegen die Truppe aus Niedersachsen durch.

17.02.2019