Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald SV Motor Wildau verpasst Klassenerhalt
Sportbuzzer Lokalsport Dahme-Spreewald SV Motor Wildau verpasst Klassenerhalt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:27 19.02.2019
Die Bowling-Mannschaft des SV Motor Wildau (hintere Reihe, v.l.): Sebastian Knuth, Frank Goede, Mathias Tauchmann und Axel Corte. Vordere Reihe (v.l.): Sebastian Gräber und Roger Hausmann.
Die Bowling-Mannschaft des SV Motor Wildau (hintere Reihe, v.l.): Sebastian Knuth, Frank Goede, Mathias Tauchmann und Axel Corte. Vordere Reihe (v.l.): Sebastian Gräber und Roger Hausmann. Quelle: Oliver Schwandt
Anzeige
Wildau

Mit viel Hoffnung sind die Bowlingspieler des SV Motor Wildau in den letzten Landesliga-Spieltag auf ihrer Hausbahn im A10-Center gegangen, lagen sie doch vor dem ersten Tagesduell gegen den TSV Chemie Premnitz III noch auf dem achten Tabellenplatz, der für den Klassenerhalt gereicht hätte. Nach dem letzten Duell gegen Ligaschlusslicht 1. BV Fürstenwalde stand jedoch fest, dass der SV Motor nach zwei Spielzeiten in der höchsten Spielklasse des Bundeslandes in der kommenden Saison in der Landesklasse antreten muss, da er vom bis dato Tabellenvorletzten, dem SBC Altes Lager, noch auf der Zielgeraden überholt wurde.

„Außerdem lag uns die ölige Bahn nicht wirklich“

„Wir haben sicherlich schon bessere Tage in dieser Spielzeit gehabt. Außerdem lag uns die ölige Bahn nicht wirklich, die in der Landesliga etwas anders abgeschmiert wird als es zum Beispiel bei unserem Training der Fall ist“, resümierte Spieler Axel Corte, „nichtsdestotrotz werden wir ab September in der Landesklasse wieder Vollgas geben, um so schnell wie möglich die Rückkehr in die Landesliga zu realisieren.“

Das Motor-Team startete sehr aufgeregt in die erste Begegnung gegen den TSV Chemie Premnitz III. Auf der Bank nahm erst einmal Axel Corte Platz, der mit leichten Rückenproblemen vor diesem Spieltag zu kämpfen hatte. Trotz der Wichtigkeit dieser Partie fand niemand im Team seine Linie, sodass die Havelländer Spiel eins mit 1024:798 Pins erfolgreich beendeten. Durch zu viele eigene Fehler ging auch die zweite Begegnung gegen den BC Strike 99 Eisenhüttenstadt II mit 864:938 verloren.

„In diesem Match war sicherlich mehr für uns drin gewesen“

Anschließend musste die Motor-Truppe gegen StrikeMARKer Stahnsdorf I antreten. Seinen ersten Einsatz an diesem Tag bestritt Axel Corte, dafür musste Sebastian Knuth auf die Bank. Trotz dieser Umstellung tat sich der SV weiterhin sehr schwer. Die Truppe aus Potsdam-Mittelmark behielt am Ende mit 880:850 die Oberhand. „In diesem Match war sicherlich mehr für uns drin gewesen“, ärgerte sich Corte.

Auch im folgenden Duell gegen den SBC Altes Lager I agierten die Dahmeländer viel zu nervös und unkonzentriert, obwohl ein eigener Erfolg in diesem Duell um den Ligaverbleib unheimlich wichtig gewesen wäre. Durch den 872:837-Sieg von Altes Lager stand der Abstieg des SV Motor Wildau endgültig fest.

Im letzten Tagesmatch gegen Mitabsteiger 1. BC Fürstenwalde spielten die Gastgeber das erste Mal so richtig befreit auf, denn die ganze Anspannung war nach dem Abstieg in die Landesklasse komplett verflogen. Mit einem deutlichen 931:852-Erfolg gegen das Ligaschlusslicht verabschiedete sich Motor erhobenen Hauptes aus der Landesliga.

Erfolgreichster Bowler am letzten Saisonspieltag beim SV Motor war Mathias Tauchmann mit 919 Pins (Durchschnitt: 192,33). Die weiteren Resultate der Akteure aus Wildau: Sebastian Gräber (897; 184,12), Sebastian Knuth (302; 175,73), Frank Goede (886; 174,33), Axel Corte (477; 172,68) und Roger Hausmann (799; 169,93).

Von Oliver Schwandt

Sportbuzzer Volleyball, Netzhoppers Bestensee - Rekordspiel fordert Statistiker heraus
18.02.2019
17.02.2019