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Dahme-Spreewald TSC „Take it easy“ überzeugt in Husum
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14:51 05.03.2019
Sophie Koshevnikova (r.) und Mateo Cruz dos Santos, Tanzpaar der Schüler-Klasse vom TSC „Take it easy“, erreichten in Husum den zweiten Platz. Quelle: Privat
Königs Wusterhausen

„Wenn alles gut läuft, können wir dann vielleicht auch mal aufs Treppchen kommen?“, so lautete die Frage des 8-jährigen Mateo Cruz dos Santos an die Trainer des TSC „Take it easy“ Königs Wusterhausen vor dem Beginn des Nordcup-Turnieres, welches am vergangenem Samstag in Husum (Schleswig-Holstein) an der Nordeseeküste stattfand. Da Mateo Cruz dos Santos zusammen mit seiner Tanzpartnerin Sophie Koshevnikova erst die erste Saison Turnierluft schnuppert, fiel die Antwort der TSC-Übungsleiter eher vorsichtig aus.

Überglücklich konnten sie ihren ersten eigenen Pokal in die Höhe halten

Jedoch sollten die beiden kleinen Wirbelwinde in der Schülerklasse alle eines Besseren belehren und sogar ihre eigenen kühnsten Vorstellungen übertreffen. Sie setzten ihre Hoffnungen tänzerisch in die Tat um und zeigten eine hervorragende Leistung. Mit einer mitreißenden Ausstrahlung zogen die beiden die Zuschauer sowie Wertungsrichter in ihren Bann. Das gepaart mit ihrem Alter und dem dafür schon hohen Grad an die technisch einwandfreie Ausführung der Choreographie brachte ihnen einen herausragenden zweiten Platz ein. Überglücklich konnten sie ihren ersten eigenen Pokal in die Höhe halten.

Der Turniertag begann für den Tanzsportclub aus dem Dahmeland eher schwerfällig, denn die sehr lange Busfahrt bis zum Austragungsort war sehr strapaziös. Hinzu kam noch ein gesundheitlicher Ausfall eines Schülerpaares. Nachdem all das verdaut war und sich die Paare warm machten, kam nach der Winterpause das allseits vermisste „Aufgeregtheits-Gefühl“ langsam wieder hoch.

Die Vorrunde nutzen leider viele Paare, um zu zeigen, dass sie gut Fehler „übertanzen“ können, was ihnen in diesem Moment das Weiterkommen ins Finale sichern konnte, für den Kopf und die mentale Sicherheit jedoch nicht der beste Weg aufs Treppchen ist. Die Fehler konnten meist mit einem Lächeln hingenommen und sich auf die Finalrunde vorbereitet werden.

Den Sprung ins Finale haben Julika Schieke und Florian Krüger geschafft

Hervorzuheben war die Leistung der zwei Youngster-Paare in der Schülerklasse, Marit Reszat und Erik Wollersheim sowie Emma Quante und Finn Wardenski, die jeweils mit einer fehlerfreien Runde in ihrer so jungen Tanzkarriere schon knapp am Finale vorbeigetanzt sind. Den Sprung ins Finale haben jedoch Julika Schieke und Florian Krüger geschafft und sich damit selbst übertroffen. Sie erhielten am Ende des Tages einen tollen siebten Platz.

Mit drei von sieben Paaren im Finale der Schülerklasse war der TSC gut vertreten. Den Zuschauern wurde vom favorisierten möglichen Siegerpaar Lieselotte Bley und Luca Kohn ein grandioser Auftritt mit einer guten Technik und schon sehr anspruchsvollen Figuren sowie turnerischen Elementen dargeboten. Damit konnten die beiden auch die Wertungsrichter überzeugen und erhielten den verdienten Turniersieg.

Auch in der Junioren-Klasse konnten Helena Müller und Armin Scholz einmal über sich hinauswachsen und legten mit dem fünften Rang ihre beste Saison-Leistung hin. Für Laura Köpping und Raphael Günther geht es immer ein wenig „um die Wurst“, da sie tänzerisch von den Punkten her ganz vorne mittanzen, jedoch akrobatisch den Älteren noch ein wenig hinterher hinken. Sie schafften es jedoch durch ihre super Tanztechnik auf den dritten Platz.

Sie lieferten eine gewohnt sichere und dynamische Leistung

Marlene Martin und Carl Munder starten schon länger in der Junioren-Klasse und haben daher ein höherwertiges Akrobatik-Programm zu bieten, was ihnen am Samstag auch nicht zu 100 Prozent gelang. Einige kleinere Punkte Abzug gab es auf Grund von kleineren Unsicherheiten, welche ihnen den zweiten Rang einbrachten. Amelie Scholz und Lukas Köpping setzten dem Tag noch das Sahnehäubchen auf, in dem sie in der C-Klasse gegen die größte Konkurrenz in Bezug auf die Anzahl der Paare antraten. Sie lieferten eine gewohnt sichere und dynamische Leistung und punkteten mit ihrer immer sicherer werdenden Ausstrahlung und konnten am Ende den Pokal für den dritten Treppchenplatz vorweisen.

Von Jana Steinwerth

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