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Dahme-Spreewald TSV Spandau bei der SG Prieros/KW chancenlos
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06:56 19.09.2018
Marcel Baron (M.) punktet in dieser Szene erfolgreich gegen zwei Akteure des TSV Spandau.
Marcel Baron (M.) punktet in dieser Szene erfolgreich gegen zwei Akteure des TSV Spandau. Quelle: Oliver Schwandt
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Der Coach des Volleyball-Regionalliga-Aufsteigers SG Prieros/KW, Björn Langner, konnte sich nach dem klaren 3:0-Erfolg (25:20, 25:20, 25:18) gegen den TSV Spandau 1860 (Absteiger aus der 3. Liga) ein Lächeln im Gesicht nicht verkneifen. „Spandau war vor dem Match vom Papier her der klare Favorit. Ich hätte den TSV jedoch deutlich stärker erwartet. Dass es dann für uns so eine einfache Sache wurde, hätte ich im Leben zuvor nie gedacht.“

Dabei startete das Team – Langner hatte aufgrund von sieben Ausfällen nur elf Akteure zur Verfügung – ziemlich nervös in den ersten Durchgang. „Erst im Laufe der Zeit haben wir gemerkt, dass für uns etwas gegen die Berliner drin ist. Demzufolge haben wir in der Folgezeit des ersten Satzes unseren Stiefel ziemlich solide heruntergespielt“, lobte Langner den Auftritt seiner Jungs.

„Die Annahme vom TSV war eigentlich nicht existent“

Besonders mit den Flatteraufschlägen der Prieros-Spieler kamen die Spandauer nur sehr selten zurecht. „Die Annahme vom TSV war eigentlich nicht existent“, erkannte Langner, der von Außen mit ansah, wie seine Jungs den ersten Satz nach 21 Minuten beim 25:20 für sich verbuchen konnten.

„Besonders gefallen hat mir unsere Blockarbeit“

In Durchgang zwei zeigte der TSV kurzzeitig so etwas wie Gegenwehr, doch die Spielgemeinschaft agierte weiterhin sehr konzentriert und aufmerksam. „Besonders gefallen hat mir unsere Blockarbeit, durch die wir zahlreiche Schmetterbälle der Gäste erfolgreich abwehren konnten“, so der SG-Trainer weiter, „dadurch hatte es der Angriff von Spandau sehr schwer, einmal erfolgreich durchzukommen.“ Nach ebenfalls 20 Minuten sicherten sich die Gastgeber den zweiten Satz erneut mit 25:20.

Im letzten Spielabschnitt zeigten die Hausherren Volleyball vom Feinsten. Innerhalb von wenigen Minuten konnten sich die Dahmeländer einen deutlichen 18:7-Vorsprung erarbeiten. Aufgrund der klaren Führung war es Langner erlaubt, allen seinen Akteuren auf der Auswechselbank etwas Einsatzzeit zu ermöglichen. Durch leichte Umstellungen im Team gelang es den Berlinern, den Vorsprung der SG zum Ende des Satzes hin nach einer Spielzeit von 24 Minuten noch auf 18:25 zu verkürzen.

„Wir wollten uns im Vorfeld der Partie von Spandau nicht abschießen lassen“

SG-Diagonalangreifer Alexander Kuhrt war nach dem Spiel etwas von dem harmlosen Auftritt der Hauptstädter überrascht: „Wir wollten uns im Vorfeld der Partie von Spandau nicht abschießen lassen und wenigstens einen Punkt einfahren. Im Laufe des Spiels haben wir jedoch gesehen, dass die Gäste keinen übermäßig starken Volleyball spielen und wir durchaus in der Lage sind, sie zu besiegen“, sagte der 27-Jährige.

Von Oliver Schwandt

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