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Dahme-Spreewald Mannschaft soll zusammenbleiben
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17:05 18.03.2019
Die Mannschaft der Netzhoppers soll für die nächste Saison weitgehend zusammenbleiben. Quelle: Foto: Oliver Schwandt
Bestensee

Die Netzhoppers SolWo Königspark KW haben als Tabellenneunter den Einzug in die Playoffs verpasst, wollen aber die Mannschaft für die kommende Saison weitgehend zusammenhalten. Für Trainer Mirko Culic und Manager Arvid Kinder ist das kein Widerspruch, wenngleich zu Saisonbeginn Rang sechs anvisiert worden war.

Mirko Culic, Trainer der Netzhoppers seit 2008. Quelle: Oliver Schwandt

Dass wie im Vorjahr nur Rang neun heraussprang, sieht Culic nicht als Stillstand an. Im Gegenteil. Die Statistik unterstützt ihn. Standen 2018 nach 20 Spielen fünf Siege und lediglich 14 Punkte auf der Habenseite, so sind es diesmal vor der abschließenden Begegnung am Samstag gegen den Liga-Fünften United Volleys Frankfurt/Main aus 21 Spielen sieben Siege und 21 Punkte. „Wir haben besser gespielt als in der vergangenen Saison. Aber viele Mannschaften haben sich verstärkt, die Liga ist besser geworden“, meint Culic, der zugibt: „Die Playoffs hätten wir schon gern erreicht.“ Bestenfalls können die Bestenseer mit einem Dreier am Wochenende noch punktgleich mit dem Achten Bühl werden, gegen den 3:0 gewonnen und 2:3 verloren wurde.

Gegen die Kellerkinder zu viele Punkte verschenkt

Wenn die Netzhoppers nach den Ursachen für das vorzeitige Saisonende forschen, dann fällt ihnen zunächst auf, dass sie gegen die Kellerkinder zu viele Punkte liegen ließen. Gegen den Elften Rottenburg sprang nur einer von sechs möglichen Punkten heraus. Gegen Schlusslicht VC Olympia wurde ebenso ein Punkt verschenkt wie gegen den Zehnten Giesen. Letztere sind ein starker Aufsteiger, wie Culic feststellt. „Giesen hat gegen Friedrichshafen und Unterhaching je einen Punkt geholt, Herrsching sogar geschlagen, auch Giesen hat die Liga stärker gemacht und ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass wir sie zweimal geschlagen haben.“

Auch die Brandenburger hatten ihren Ausreißer nach oben mit dem 3:0-Heimsieg gegen Düren, Tabellensechster. Leider sahen das nur 486 Zuschauer in der Landkost-Arena Bestensee. Der Wunsch, mehr Fans zu gewinnen, erfüllte sich nicht. Culic will nicht klagen: „Die, die kommen, sind begeistert. Die Stimmung ist toll. Wir bieten großen Sport und spannende Unterhaltung.“

Nächste Saison wieder angreifen

Nun sollen die Sponsoren bei der Stange gehalten werden, um auch 2019/20 eine schlagkräftige Truppe am hohen Netz stehen zu haben. Der Trainer, der noch einen Vertrag bis 2020 hat, wird in seine zwölfte Saison gehen. Der 56-Jährige bescheinigt der im Vorjahr mit sechs Neuzugängen runderneuerten Mannschaft viel Potenzial. Immerhin sei Leistungsträger Theo Timmermann zwei Monate verletzt ausgefallen. „Das haben wir kompensiert“, so Culic. „Wenn wir mit der Truppe weitgehend zusammenbleiben, werden wir nächste Saison wieder angreifen, um in die Playoffs zu kommen.“

Von Peter Stein

Um 19.30 Uhr muss Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW am Samstagabend (16. März) zum vorletzten regulären Saisonspiel beim Deutschen Rekordmeister VfB Friedrichshafen (13 Titel) antreten. Diese Begegnung David gegen Goliath in der ZF-Arena ist für Zuspieler Martin Krüger eine ganz besondere, denn er steht noch bis 2020 beim Team vom Bodensee unter Vertrag.

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Eine unglückliche Niederlage kassierte Basketball-Regionalligist Red Dragons KW im Heimspiel gegen den ASC 46 Göttingen. Knapp mit 79:82 (35:39) verloren die Dahmeländer vor 40 Zuschauern in der Paul-Dinter-Halle gegen die Truppe aus Niedersachsen.

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Selbst Casey Schouten konnte sich noch nicht an so ein starkes Spiel von ihm in seiner bisherigen Volleyballkarriere erinnern. „So einen Auftritt habe ich noch nie hingelegt“, erzählte der Kanadier freudestrahlend, „bei mir hat ja heute am Netz fast alles geklappt.“ Insgesamt gelangen dem 24-Jährigen am Donnerstagabend in der Landkost-Arena in der Partie gegen WWK Volleys Herrsching 30 Punkte.

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