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Dahme-Spreewald Zum Anschlusstor hat es nicht gereicht
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10:31 02.09.2013
Quelle: Gerlinde Irmscher
Waltersdorf

"Die erste Hälfte wurde verschlafen. Nachdem wir zur zweiten Halbzeit umgestellt hatten, gelang es, auch einige Chancen zu erarbeiten, aber es hat nicht gereicht", musste Trainer Volker Löbenberg feststellen. Der Berliner Trainer Vedat Beyazit sprach von einer kompakten Waltersdorfer Mannschaft, die nach seinen taktischen Vorgaben ausgekontert werden sollte. Was Kompaktheit der Gastgeber betraf, traf Beyazit diesmal nicht unbedingt ins Schwarze, umso mehr klappte es mit den Kontern. Nicht nur, dass Hürtürkel in technischer Hinsicht deutliche Vorteile hatten, die Berliner Gäste zeigten sich auch taktisch recht diszipliniert. Mit Salhab und Sentürk konnten sie zwei antrittsschnelle Angreifer aufbieten, die nach drei Schritten von Null auf Einhundert waren, und die bei ihrer technisch sicheren, engen Ballführung dann kaum zu stoppen waren.

 Vor dem Führungstor sperrte Salhab seinem Sturmkollegen noch ganz clever den Weg frei, und nach schnellem Antritt traf Sentürk aus 20 Metern ins linke untere Eck (7.). Das 0:2 leitete Verteidiger Yakut ein. Salhab sprintete 30 Meter durchs Mittelfeld, und diesmal passte sein Schuss haargenau neben den rechten Pfosten (26.). Die erste nennenswerte Waltersdorfer Chance war erst in der 39. Minute zu registrieren, begünstigt durch einen Abspielfehler der Gäste vor ihrem Strafraum. Den flachen 20-m-Schuss von Kutrieb konnte Torwart Korkut abwehren.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Waltersdorfer phasenweise durchaus Vorteile und entfachten nun auch wesentlich mehr Angriffsdruck. "Wir spielten auf alles oder nichts", erklärte der Löbenberg und bedauerte, dass ein Tor seiner Mannschaft in der 69. Minute nicht anerkannt wurde. Eine Flanke Richtung Elfmeter-Punkt lenkte Loder per Kopf ins Tor, noch bevor Korkut herangeflogen kam. Der Hürtürkel-Keeper bekam im Gedränge auch seinen Teil ab, ging lautstark zu Boden und wurde dann kurzzeitig behandelt. Der Unparteiische entschied auf Freistoß für die Gäste. "Für mich ein klarer Treffer", befand Löbenberg, "wäre das Tor anerkannt worden, wären wir wieder im Spiel gewesen."

Obwohl die RSV-Mannschaft Thomas einbüßte, der nach Foul an Erdem vom Platz musste (76.), schien der Anschlusstreffer immer noch möglich. Bei einem Schuss von Kutrieb war im Strafraum eine Hand im Spiel. Den Strafstoß, getreten von Kutrieb, konnte Korkut aber parieren (79.). Nach Freistoß von Kunze flog der Kopfball von Franck über die Latte (83.). Dagegen gelang den Gäste nach einem Gegenstoß über die linke Seite noch das 0:3. Yildirim traf aus 16Metern mit straffem Schuss ins linke Ecke (86.).

Von Rainer Rosenthal

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