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16:50 05.02.2014
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Königs Wusterhausen

Das Heimspiel gegen den bisherigen Tabellenvierten Empor Berlin konnten die Königs-Wusterhausener Basketballer wieder klar mit 88:62 zu ihren Gunsten entscheiden. Ihr Vorsprung vor dem Tiergarten ISC 99, der Schlusslicht Eintracht StahnsdorfII mit 118:46 abfertigte, beträgt weiterhin vier Punkte.

Vorsprung liegt bei vier Punkten

Sieben Spieltage vor Saisonende führen die Königs-Wusterhausener WSG-Basketballer in der 2. Regionalliga Nord mit vier Punkten Vorsprung vor dem Tiergarten ISC 99.

Der Spitzenreiter hat bisher 1049Punkte erzielt und wird in dieser Bilanz nur von der BG Zehlendorf übertroffen, die allerdings schon ein Spiel mehr ausgetragen hat und auf 1057 Punkte kommt.

Die Korbbilanz des Königs-Wusterhausener Teams setzt sich zusammen aus 60 Drei-Punkte-Treffern, 319 Zwei-Punkte-Würfen und 231 erfolgreichen Freiwürfen. Weitere 114 Freiwürfe trafen nicht in den Korb.

Die Staffel-Rangliste der erfolgreichsten Werfer führt Christian Klink vom SC Südwest Berlin mit 325 Punkten an. Hinter Jörg Soyk (USV Halle/ 238Punkte), folgen die WSG-Spieler Souleymane Diallo (203) und Felix Schekauski (197) auf den Plätzen drei und vier. Mihail Kapitanov (134) liegt an 18. Stelle, Felix Rathke (128) auf dem 21. Platz.

Red Dragons konnten erstmals Zugang Ivan Tilev einsetzen. Der 2,05m große Bulgare soll den verletzten Marcel Stölzel ersetzen und mit seiner Erfahrung helfen, den Weg zur 1.Regionalliga zu ebenen. Mit Diallo, Schekauski, Pankonin, Kapitanov und Rathke konnten die Gastgeber auf die eingespielte Startaufstellung bauen und ließen sich auch nicht beeindrucken, als Opitz für die Gäste gleich einen Drei-Punkte-Treffer erzielte. Nach fünf Minuten lagen die WSG-Basketballer mit 13:5 vorn, woran Alexander Pankonin mit sechs Punkten erheblichen Anteil hatte. Mit insgesamt 21 Zählern holte Pankonin dann auch fast ein Viertel der Königs-Wusterhausener Punkte und avancierte zum Topscorer der Partie.
Die Berliner kamen bis zum Ende des ersten Viertels zwar auf 24:23 heran, im zweiten Spielabschnitt setzte sich das WSG-Team aber wieder etwas ab. Während Empor häufig die gesamten 24 Sekunden Angriffszeit ausnutzte, gelangten die Königs-Wusterhausener Basketballer wiederholt mit sehenswerten Fastbreaks zu Punkten. In der Abwehr bereitete den Gastgebern vor allem Alexander Michael O'Brian Bisaro Probleme. Er war meistens nur durch Foul zu stoppen. Jedoch profitierte der Tabellenführer von der schwachen Freiwurfquote der Berliner.
Trotz des 39:32-Halbzeitstandes war WSG-Coach Konstantin Mau nicht ganz zufrieden. Hätte doch der Vorsprung schon deutlicher ausfallen müssen, doch wurden weitere Punkte geradezu leichtfertig vergeben.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit rückten die Schiedsrichter in den Blickpunkt des Geschehens. Beim eher normalen Spielverlauf stießen sie mit ihrer rigider Spielführung nicht nur auf Verständnis. Aufregung entstand, als Pankonin und Kapitanov Freiwürfe bekamen, die WSG-Spieler ihre Versuche allerdings in der falschen Reihenfolge ausführten. Nach Beratung wurden Kapitanov die Punkte verwehrt und ihm auch keine weiteren Freiwürfe zugebilligt. Worauf die Gastgeber kurzzeitig aus dem Rhythmus kamen, und ihr Vorsprung auf 52:47 schrumpfte (26.). Schekauski und Pötzsch stellten die alte Ordnung aber wieder her, und nach 30Minuten stand es 62:51.
Im vierten Viertel schien es so, als wollte Pankonin alle Punkte, die ihm in den vorangegangenen beiden Spielen entgangen waren, nachholen. In den letzten drei Minuten erzielten er und Kapitonov 14 Punkte. Auf Gästeseite war fast nur noch Bisaro erfolgreich. Er traf zwar auch mit einem Distanzwurf, vergab aber andererseits sieben von acht Freiwürfen. Am Sieg der Königs-Wusterhausener Red Dragons, der mit 88:62 deutlich ausfiel, war aber ohnehin nicht mehr zu rütteln.

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Die Aufstellung

WSG 81 Königs Wusterhusen: Pankonin (21 Punkte), Schekauski (13), Rathke (13), Diallo (11), Mihail Kapitanov (10), Gersch (6), Pötzsch (6), Tilev (6), Hasselberg (2).

grä/eb

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