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Havelland Aufstieg in Handball-Oberliga für SV 63 Brandenburg-West in Sichtweite
Sportbuzzer Lokalsport Havelland Aufstieg in Handball-Oberliga für SV 63 Brandenburg-West in Sichtweite
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11:34 18.03.2019
Der SV 63 Brandenburg, hier mit Steven Nhantumbo, spielte den Gast vor allem in Halbzeit zwei schwindelig.
Der SV 63 Brandenburg, hier mit Steven Nhantumbo, spielte den Gast vor allem in Halbzeit zwei schwindelig. Quelle: Marcus Alert
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Brandenburg/H

Einen weiteren großen Schritt in Richtung Oberliga machten die Handballmänner der 1. Mannschaft des SV 63 Brandenburg-West am Samstagabend auf der Heimplatte. Der Tabellenführer der Brandenburgliga empfing den Vorletzten HC Bad Liebenwerda, den er nach leichten Startschwierigkeiten am Ende souverän mit 42:26 (19:12) bezwingen konnte. Und da der nächste Verfolger, HC Spreewald, zuhause zeitgleich gegen Lok Rangsdorf verlor, haben die Havelstädter nun ein Polster von stattlichen acht Punkten.

SV 63 Brandenburg-West mit Startschwierigkeiten gegen Bad Liebenwerda

Nachdem der SV 63 im Hinspiel in Bad Liebenwerda mit 35:31 verhältnismäßig knapp gewonnen hatten, war er nun heiß, die Gegner an seinem Heimspieltag noch deutlicher zuschlagen. In der erneut sehr gut gefüllten Halle gab 63-Coach Sven Schößler seinem 14-Mann-starken Kader vor, gegen den „nur“ Vorletzten der Brandenburgliga von Beginn an konzentriert zu Werke zu gehen. Seine Startsieben benötigte dann gegen den vermeintlich schwächeren Gast auch einige Minuten, um ins Spiel zu finden.

Brandenburgs Coach Sven Schößler kritisiert Abwehrarbeit

Nachdem die Hausherren anfangs mit ihrer Chancenverwertung sehr fahrlässig umgegangen sind, konnten sie sich etwa nach einer Viertelstunde einen Vier-Tore-Vorsprung herausspielen. In den folgenden Minuten schalteten sie dank ihrer starken Deckung oft schnell um und zogen ihr gefürchtetes Tempospiel auf, so dass sie zu Pause bereits mit 19:12 deutlich in Front lagen. Während Coach Schößler bei der Kabinenansprache leicht die Chancenverwertung und die teils zu zögerliche Abwehrarbeit kritisierte, gab er ihnen für die zweiten 30 Minuten vor, weiter Vollgas zu geben.

Standing Ovations von den Brandenburger Fans

„Das haben die Jungs dann auch brutal durchgezogen“, beobachtete der 63-Trainer. So warfen sie Tor um Tor und beendeten den Spieltag mit einem hohen 42:26-Erfolg, der von den Heimfans mit „Standing Ovations“ gefeiert wurde. „Das war eine richtig starke, geschlossene Mannschaftsleistung“, fand Schößler. Der Coach fügte aber noch hinzu: „Wenn es etwas zu bemängeln gab, dann vielleicht, dass wir fünf bis sechs Tore zu viel kassiert haben. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau.“

Weiter geht es für seine Mannschaft bereits am Samstag mit dem nächsten Heimspiel. Dann bitte der SV 63 den aktuell Achten Lausitzer HC Cottbus II auf seine Platte.

Von Jörgen Heller

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