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Havelland Chemie-Bowler hoffen auf den Titelgewinn
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13:28 22.02.2018
Andreas Gripp möchte mit den Premnitzer Bowlern am letzten Spieltag nach dem Titel greifen. Quelle: Christoph Laak
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Berlin

Die Bundesliga-Bowler des TSV Chemie Premnitz haben bisher eine starke Saison absolviert und wollen diese am kommenden Wochenende krönen und den 4. Titel ins Westhavelland holen. Dazu müssen die Schützlinge um Trainer Peter Lorenz am Samstag und Sonntag (jeweils ab 10 Uhr, Bowling-Anlage Hasenheide) mindestens den bisher 2. Platz verteidigen, gibt es doch in diesem Jahr erstmalig ein Endspiel zwischen dem Ersten und Zweiten um die Meisterschaft.

„Wir fahren absolut positiv nach Berlin, kennen die Bahn und wollen uns den Titel holen“, gibt sich TSV-Trainer Lorenz optimistisch. Das neue System spielt den Premnitzern dabei durchaus in die Karten, liegen die Chemie-Bowler vor dem letzten Spieltag acht Punkte hinter Spitzenreiter Ingelheim. Der 2. Platz muss also unbedingt verteidigt werden, zumal Dauerrivale Finale Kassel nur zwei Punkte hinter den Premnitzern lauert. „Wir müssen den Vorsprung erst einmal verteidigen, zumal Kassel in Bestbesetzung kommt“, weiß der Premnitzer Trainer, will mit seiner Mannschaft aber nur auf sich schauen. „Auch bei uns sind alle fit, wir können mit sechs Spielern nach Berlin fahren, die mit viel Biss und auch der nötigen Routine antreten werden“, erklärt Lorenz. Zum Aufgebot werden Sven sowie Lars Tangermann, Frank Drevenstedt, Andreas Gripp, Tobias Gäbler und Philipp von Treskow gehören. „Philipp hat sich in der Bundesliga festgespielt und sich damit den Einsatz verdient“, so Lorenz.

Der Angriff auf Ingelheim kann also starten, zumal die Premnitzer mit dem Austragungsort in Berlin praktisch ein Heimspiel haben. Es dürften sich auch einige Premnitzer Anhänger mit auf den Weg machen, um den TSV Chemie bei der Mission Titelgewinn zu unterstützen. „Wir wollen auf jeden Fall richtig angreifen“, gibt Peter Lorenz die Marschroute vor.

Auch das 2. Premnitzer Team steht am Wochenende vor dem letzten Spieltag in der 2. Bundesliga. Als Aufsteiger hat der TSV bisher eine überzeugende Saison gespielt und liegt aktuell auf dem Bronzerang. „Die Jungs können sich mit einem starken Auftritt in Wildau belohnen und die Saison mit dem 3. Platz krönen“, zeigt sich Peter Lorenz jetzt schon stolz. Zumal auch der 2. Platz für die Chemiker durchaus noch in Reichweite ist. Auch in Team II sind alle fit, so dass mit sechs Spielern zum Saison-Abschluss angetreten werden kann.

Von Christoph Laak