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Havelland Frank Drevenstedt führt starke Premnitzer an
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14:31 24.09.2018
Die zweite Premnitzer Mannschaft konnte zum Auftakt in Wildau zwölf Punkte einsammeln.
Die zweite Premnitzer Mannschaft konnte zum Auftakt in Wildau zwölf Punkte einsammeln. Quelle: privat
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Leipzig/Wildau

„Dieser Spieltag ist überragend für uns verlaufen.“ Peter Lorenz, Trainer der Bundesliga-Bowler des TSV Chemie Premnitz, war nach Ablauf des 1. Spieltags sichtlich stolz auf sein Team. Nach einer bärenstarken Leistung hatte der TSV Chemie in Leipzig satte 22 Punkte eingefahren und belegt damit hinter dem aktuellen Meister aus Ingelheim den 2. Platz.

Dabei hatte es für die Chemiker verhalten begonnen. Zwar wurden die ersten beiden Partien gegen Ingelheim und Eisenhüttenstadt gewonnen, ganz rund lief es aber noch nicht. „Uns hat die Stunde Einspielzeit, die es seit dieser Saison nicht mehr gibt, ein wenig gefehlt“, bilanziert Peter Lorenz, dessen Mannschafte gegen Hamburg dann im dritten Spiel auch den kürzeren zog.

Drei Spiele zum Einspielen benötigt

„Ab Spiel vier waren wir dann richtig da, haben stark geworfen“, freute sich der Premnitzer Trainer über hohe Pinzahlen und Siege über München sowie Bremen. Das letzte Spiel des Tages ging trotz einer starken Leistung gegen das Arena Team Berlin verloren. Dennoch durften die Premnitzer mit dem Samstag zufrieden sein.

Was folgte war ein „Super-Sonntag“, wie es Peter Lorenz ausdrückte. Gleich zum Anfang wurde der Aufsteiger aus Mainz deklassiert. „1182 Pins sind einfach Wahnsinn“, so der Premnitzer Trainer. Und sein Team machte einfach da weiter, wo es aufgehört hatte. Gegen Finale Kassel wurde in einem äußerst hochklassigen Spiel mit 1052:1047 gewonnen. „Da ging es bis in die letzten Würfe ganz spannend zu. Es war unglaublich, dass wir dieses Spiel für uns entscheiden konnten.“

Verloren geglaubte Partie wird noch gedreht

Den Schwung dieser Partie nahmen die Premnitzer dann auch mit in das letzte Spiel. Jedoch sah Gegner Duisburg bis in den letzten Frame bei 70 Pins Vorsprung schon wie der sicher Sieger aus. „Meine Jungs haben dann ausgestriket und die Partie noch umgebogen. Das war das i-Tüpfelchen auf ein fast perfektes Wochenende meiner Jungs. Sie haben sich das Vertrauen absolute verdient“, zeigt sich Peter Lorenz fast schon euphorisch.

„Vor allem an Frank Drevenstedt und Paul Purps, mit seinen 15 Jahren, möchte ich ein Extra-Lob verteilen. Es war richtig stark, was sie gespielt haben“, so Lorenz, für den mit seinem Team bereits in dieser Woche die auf den 2. Spieltag in Wildau startet. „Dort wird ein kurzes Öl-Muster gespielt, darauf müssen wir uns gut einstellen“, denkt Lorenz bereits an die nächste Aufgabe.

Team II mit solidem Auftakt in der 2. Bundesliga

Und auch das 2. Team konnte in der 2. Bundesliga durchaus überzeugen. Am Ende standen solide zwölf Punkte und damit der 6. Rang zu Buche. „Das ist das was man von den Jungs erwarten kann. Sie bewegen sich im Mittelfeld und haben das gerade am Samstag, wo sie keinen Auswechselspieler dabei hatten, gut gemacht“, schätzt Peter Lorenz die Leistung ein.

Zwar konnten die Chemiker bis dahin nur zwei von sechs Spielen für sich entscheiden, lagen aber in der Bonuswertung für die Gesamtpins aber im vorderen Bereich der Tabelle. Am Sonntag konnten die Premnitzer dann zwar zwei von drei Spielen (Recklinghausen und Hannover) für sich entscheiden, rutschten aufgrund der geringen Pinzahlen aber in der Bonuswertung etwas ab. „Es wären sogar noch ein paar Punkte mehr drin gewesen. Aber wir dürfen auch so mit dem Saison-Auftakt der Mannschaft durchaus zufrieden sein“, erklärt der Premnitzer Trainer.

Von Christoph Laak

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