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Havelland Havelland-Derby endet mit Punkteteilung
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07:57 08.04.2019
Erik Dohrn schaffte eine Minute vor dem Schlusspfiff das 29:29 und sicherte so seinem Team zumindest einen Punkt. Quelle: Christoph Laak
Premnitz

Das Havelland-Derby zwischen der SG Westhavelland und dem SV Blau-Weiß Wusterwitz bot wie erwartet viel Kampf und Spannung. Am Ende stand ein 29:29 (15:12) auf der Anzeigetafel. „Der eine Punkt hilft uns nicht wirklich weiter“, so SG-Trainer Kevin Melzer. Über die gesamten 60 Minuten sei sicherlich auch ein Sieg möglich gewesen. In der Schlussphase hatten dann aber auch die Wusterwitzer gleich mehrere Matchbälle.

Die SG Westhavelland hat nun in der Handball-Verbandsliga ein Polster von zwei Punkten zu den Abstiegsrängen. Am nächsten Spieltag geht es zum Tabellenvorletzten Grün-Weiß Werder II und danach empfängt man den HC Neuruppin. Beide Teams stehen in der Tabelle unmittelbar hinter der SG. „In Werder wird es ganz schwer, da die Erste in dieser Situation personell sicherlich aushelfen wird“, vermutet Trainer Melzer. Doch das Heimspiel müsse unbedingt gewonnen werden.

Stefan Köpke und Dave Woike helfen aus

Zum Derby griff Westhavelland-Coach Kevin Melzer auf die Routiniers Dave Woike und Stefan Köpke zurück, so dass ihm dieses Mal zumindest elf Akteure zur Verfügung standen. Das war auch nötig, da der Tabellenfünfte fast in Bestbesetzung und somit voller Bank anreiste und zudem auch noch viele Fans im Rücken hatte.

Die Gastgeber nahmen von Beginn an den Kampf an und forderten den Favoriten. In den ersten 15 Minuten wechselte die Führung ständig, dann fand die Melzer-Truppe die besseren Lösungen und enteilte von 7:7 auf 10:7. Dieser Drei-Tore-Vorsprung wurde beim 15:12 schließlich auch in die Pause genommen.

Die Gäste drehen das Spiel zu ihren Gunsten

Nach der Halbzeitpause gelang Enrico Puhl dann sogar das 16:12 für die Gastgeber. Doch beim 20:20 war der SV Blau-Weiß Wusterwitz wieder auf Augenhöhe, um beim 25:22 selbst mit drei Toren in Führung zu gehen. Zehn Minuten benötigte der Gastgeber, um danach das 28:28 zu erreichen.

Nun war wieder alles möglich. In der Schlussphase hatte Blau-Weiß Wusterwitz dann zwei Kontermöglichkeiten, die jedoch zum Glück für die Gastgeber ungenutzt blieben. So war es dann Dohrn vorbehalten, eine Minute vor dem Ende für den 29:29-Endstand zu sorgen.

Melzer sieht diszipliniertes Spiel von seinem Team

„Wir haben von Beginn an den Kampf angenommen und zudem sehr diszipliniert gespielt“, lobte Coach Kevin Melzer nach dem Spiel. Leider habe man keine Heimschiedsrichter erwischt. Die eine oder andere Entscheidung sei sicherlich auch andersherum möglich gewesen. Daher wisse er auch nicht so recht, ob er sich über den einen Punkt freuen oder ärgern solle.

Von Marcus Alert

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