Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Im Endspiel fehlte der SG nur ein Tor
Sportbuzzer Lokalsport Havelland Im Endspiel fehlte der SG nur ein Tor
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:44 24.06.2019
Peter Stolle hatte mit vielen tollen Paraden großen Anteil am Finaleinzug der SG-Oldies. Quelle: Christoph Laak
Delitzsch

Am Ende war es lediglich ein Tor, welches bei den Ostdeutschen Meisterschaften der Handball-Oldies über Triumph und Enttäuschung entschied. Und die Handballer der SG Westhavelland waren mittendrin im Geschehen. Das Finale gegen den FSV Magdeburg verloren die Männer um Trainer Peter Awe aber denkbar knapp mit 12:13. „Wenn mir jemand vorher gesagt hätte, dass wir Zweiter werden, hätte ich das sofort unterschrieben“, zeigte sich der Westhavelland-Trainer mit dem Auftritt seiner Mannschaft aber sehr zufrieden.

Zum Auftakt hatte die SG in der Vorrunde gegen die SG Motor Arnstadt antreten müssen. „Wir sind schwer ins Spiel reingekommen. Es war der erwartet holprige Auftakt, den wir letztlich aber für uns entscheiden konnten“, erklärte Awe nach dem 8:5-Erfolg, mit dem der Halbfinaleinzug durch die vorherige Niederlage der Arnstädter gegen Gastgeber Delitzsch für die SG bereits feststand.

Trotz Niederlage erreicht die SG das Halbfinale

Folglich sollte es für die Westhavelländer gegen die Hausherren um den Gruppensieg gehen. „Delitzsch hatte einen massiven Mittelblock, mit dem wir uns sehr schwer taten. Wir haben aber dennoch alle Spieler eingesetzt, so dass auch jeder im Turnier ankam“, erklärt Peter Awe, die letztlich verdiente 6:10-Niederlage gegen die Sachsen.

Und im Halbfinale wartete gleich das nächste sächsische Team auf die SG. „Gegen Dresden haben wir in meinen Augen unsere beste Turnierleistung gezeigt. Die Deckung hat richtig gut gestanden und dahinter hielt auch Torwart Peter Stolle richtig stark“, schätzte Peter Awe ein. Zwar konnten die Dresdener die Partie über einen langen Zeitraum offen halten, aber ein 4:0-Lauf der SG brachte am Ende den entscheidenden Schritt zum 13:9-Erfolg, der den Einzug ins Endspiel bedeutete.

Durch eine lange Pause geht etwas die Spannung verloren

Doch bevor es soweit war, musste sich die SG noch gedulden. Im Spiel um Platz fünf setzte sich Motor Arnstadt deutlich mit 21:8 gegen den SV Motor Altenburg durch, ehe sich die Gastgeber aus Delitzsch etwas überraschend dem HSV Dresden mit 11:13 geschlagen geben mussten. „Da hatten wir nach dem Halbfinale gute anderthalb Stunden Zeit. Ich glaube das hat uns nicht gut getan, wir haben ein bisschen die Spannung verloren“, monierte der SG-Trainer die lange Pause.

Das merkte man seinem Team dann auch an, gingen die Magdeburger doch schnell in Führung und konnte diese zeitweilig bis auf drei Treffer ausbauen. „Doch wir haben Moral gezeigt“, findet Peter Awe. Denn, die SG kämpfte sich wieder heran und glich wenige Minuten vor Ende sogar aus. Die Führung wäre möglich gewesen „Ich bin mir sicher, wenn wir in Führung gegangen wären, hätten wir auch gewonnen“, so der SG-Trainer, der aber mit ansehen musste, wie sich seine Mannschaft den entscheidenden Treffer zum 12:13 einfing.

Das glücklichere Team holt sich den Titel

„Es hat die etwas glücklichere Mannschaft gewonnen. Es war ein ausgeglichenes Finale, in dem wir nicht unseren besten Handball zeigten. Dennoch war es eine tolle Leistung von uns. Das gesamte Turnier war toll organisiert, wir hatten eine gute Zeit. Dafür gilt der Dank auch unseren Sponsoren“, so Awe.

Von Christoph Laak

73 Athleten haben am 7. Springermeeting des VfL Rathenow auf dem Schwedendamm teilgenommen und konnten dabei mit teilweise richtig guten Leistungen auf sich aufmerksam machen.

18.06.2019
Havelland SG Einheit Rathenow – Schwimmen - 21 persönliche Bestzeiten bei 25 Starts

Die Rathenower Schwimmer haben sich bei der Landesbesten-Ermittlung von ihrer besten Seite gezeigt und einige Medaillen eingefahren. Die Jungen-Staffel konnte sich über 4 x 50 m Freistil sogar den Titel sichern.

13.06.2019
Havelland TSV Chemie Premnitz – Leichtathletik - Marielle Zeihe mit drei neuen Bestleistungen

Die Leichtathletin vom TSV Chemie Premnitz überzeugt beim 36. Jahnsportfest in Perleberg vor allem in den Wurfdisziplinen. Aber auch die weiteren Starter des TSV konnten mit tollen Leistungen auf sich aufmerksam machen.

06.06.2019