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Havelland Keine Sentimentalitäten erlaubt
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12:45 26.04.2019
Kevin Melzer wird nach drei Jahren als SG-Trainer sein Amt nach der Saison niederlegen. Quelle: Christoph Laak
Rathenow

Knapp 20 Jahre ist es jetzt her, dass Kevin Melzer, Trainer des Handball-Verbandsligisten SG Westhavelland, erstmals zum runden Leder gegriffen hat. Zwei Jahrzehnte, in denen der 32-Jährige zunächst als Spieler, dann als Trainer den Handballsport im Westhavelland geprägt hat.

Am Samstag (Anwurf: 16 Uhr, Havellandhalle) wird Melzer gegen den HC Neuruppin letztmalig bei einem Heimspiel die Verantwortung tragen. Kevin Melzer wird nach der Saison als Trainer der SG aufhören.

Kevin Melzer durchlief sämtliche Altersklassen bei Chemie Premnitz

„Ich wurde durch meinen Vater zum Handball gebracht und bin dann ,meinem Sport’ lange treu geblieben“, erzählt Melzer von seiner Anfangszeit als Jugendhandballer beim TSV Chemie Premnitz. Sein erster Trainer war damals Uwe Philipp, der heute Abteilungsleiter der Premnitzer Handballer ist.

„Danach habe ich alle Nachwuchsmannschaften durchlaufen. Das war schon eine schöne Zeit“, so Kevin Melzer, der nach dem Zusammenschluss des TSV Chemie mit der HSG Rathenow/Milow auch in der Brandenburgliga zum Einsatz kam.

Klassenerhalt in Bad Liebenwerda bleibt immer im Gedächtnis

„Ich kann mich richtig gut an ein Spiel mit der HSG in Bad Liebenwerda erinnern. Da haben wir kurz vor Saisonende den Klassenerhalt klar gemacht und über 70 Fans hatten uns damals unterstützt“, erinnert sich Melzer gerne an seine Zeit als aktiver Handballer zurück.

Damit war vor knapp vier Jahren aber Schluss. Eine Schulterverletzung beendete die sportliche Laufbahn des torgefährlichen Rückraumspielers. „Danach bin ich ja irgendwie so in die Trainerschiene reingerutscht. Anfangs war das gar nicht so einfach für mich. Ich musste mir schon einiges Anlesen und habe mir Trainingsvideos auf Youtube angeschaut“, so der SG-Trainer, der mit seiner Mannschaft im letzten Jahr den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft hat.

Klassenerhalt soll den Schlusspunkt setzen

Kevin hat in seinen drei Jahren als Trainer tolle Arbeit geleistet, an deren Ende jetzt natürlich der Klassenerhalt stehen soll. Er hat die Mannschaft mit großer Leidenschaft und einer Menge Fleiß geführt, wir sind ihm zu Dank verpflichtet“, erklärt Abteilungsleiter Uwe Philipp und hofft, dass gegen den HC Neuruppin die letzten nötigen Punkte für den Klassenerhalt eingefahren werden.

Personell sieht es dafür richtig gut aus. Stefan Köpke, Peter Stolle und Dave Woike werden das Team erneut unterstützen. „Das wird richtig voll auf der Bank, sowas sind wir gar nicht gewohnt“, witzelt dann auch Kevin Melzer, der sich aber sicher ist, dass jede Menge Arbeit auf seine Mannschaft warten wird.

Kevin Melzer freut sich auf mehr Zeit für die Familie

Neuruppin ist ganz stark im Rückraum besetzt, da müssen wir ansetzen. Ich bin mir aber auch sicher, dass wir dieses Spiel gewinnen können“, verrät Kevin Melzer. Gedanken daran, dass es sein letztes Heimspiel als Trainer ist, hat Melzer noch nicht verschwendet. „Wir brauchen die Punkte, da sind keine Sentimentalitäten erlaubt.“

Eines weiß Kevin Melzer aber bereits ganz genau – wie er seine Zeit künftig verbringen wird. „Ich werde mich jetzt mehr der Familie widmen. Spontan am Wochenende mal was mit meiner Frau und meinen beiden Kindern zu unternehmen, darauf freue ich mich sehr.“

Von Christoph Laak

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