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Havelland Manchmal fehlte es den RJC-Kämpfern noch an Mut
Sportbuzzer Lokalsport Havelland Manchmal fehlte es den RJC-Kämpfern noch an Mut
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15:57 25.09.2018
Der Rathenower Paul Gerholdt (r.) konnte sich in Brandenburg eine Bronzemedaille sichern.
Der Rathenower Paul Gerholdt (r.) konnte sich in Brandenburg eine Bronzemedaille sichern. Quelle: privat
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Brandenburg/H

Am Traditionsturnier des Budokan Brandenburg, dem Silbernen Roland, nahmen in diesem Jahr etwa 670 Sportler aus 52 Vereinen teil. Für den Rathenower Judo Club (RJC) sind dieser Einladung 24 Sportler nachgekommen, von denen 20 auf der Matte um die Platzierungen kämpften.

Es wurden in den Altersklassen der U 9, der U 11 sowie der U 13, U 15 und U 18 die Sieger ermittelt. Bei der Altersklasse der U 9 wurden die Kämpfer in gewichtsnahe Gruppen eingeteilt. Ab der U 11 wurde dieser Prozess nach den Vorgaben des Brandenburgischen Judo-Verbandes durchgeführt. „Das Niveau der Veranstaltung war sehr ausgeglichen, wodurch es meist sehr enge Entscheidungen gab“, so Oliver Krüger vom RJC.

RJC-Judoka gingen hochmotiviert auf die Matte

Die Eröffnung der Veranstaltung übernahm das Trainergespann Franke, Kalisch und Krüger. Alle drei führten mit der U 9 eine Erwärmung durch, um sich auf Betriebstemperatur zu bringen. „Unsere Kämpfer gingen alle motiviert auf die Matte und setzten ihr Gelerntes gut gegen ihre Gegner ein. Dem Einen gelang dies besser, dem Anderen fehlte ein wenig der Mut, mit vollem Körpereinsatz zu agieren“, so Trainer Krüger.

Dennoch konnten die Trainer eine Verbesserung im Kampfverhalten bei einigen Sportlern erkennen, was auch in vielen Platzierungen belohnt wurde. Im Anschluss an die Kämpfe und während der Siegerehrung der Jüngeren übernahm Leonard Franke die Erwärmung für die RJC-Sportler der U 11.

Lehr- und erfolgreiches Wochenende für die Rathenower

Auch hier waren die Rathenower in einer großen Gruppenstärke vertreten. Sie gingen auch mit einer guten Kampfbereitschaft in ihre Begegnungen, doch in einigen Fällen fehlten der durchschlagende Wille und die Stärke, gegen einen gleichstarken Kontrahenten mitzuhalten. „Neben dem Besiegen des eigenen Schweinehundes, hatten einige wohl zu viel Motivation und gingen es zu forsch an. Manchmal ging das nach hinten los“, fasst der Rathenower Trainer zusammen. Dennoch konnten auch hier vordere Platzierungen belegt werden.

Danach wurde es etwas ruhiger für die Rathenower Judoka. In der Altersklasse U 15 wurden, unter der Betreuung von Angelo Schütze, lediglich zwei Kämpfer auf die Tatami geschickt. „Beide zeigten zwar ordentliche Leistungen. In manchen Kampfverläufen fehlte es aber an Mut, einfach sein Können zu zeigen und dadurch als Sieger die Matte zu verlassen“, so Oliver Krüger, der nachschiebt: „Dennoch ist abschließend zu sagen, dass es ein erfolgreiches und lehrreiches Wochenende für unsere Sportler und uns Trainer war.“

Von Oliver Krüger

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