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Havelland Nach der WM ist vor der EM
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14:35 28.03.2019
Paul Purps, hier mit Opa Jürgen und Trainer Tobias Gäbler, hat bei den Juniorenweltmeisterschaften Bronze im Doppel gewonnen. Quelle: Christoph Laak
Premnitz

Großer Bahnhof am späten Dienstagnachmittag in Premnitz – auf der Bowlingbahn hat der TSV Chemie Premnitz für seinen Junioren-Spieler Paul Purps, der kürzlich bei der Weltmeisterschaft Bronze im Doppel gewonnen hatte, einen Empfang gegeben. Mit dabei waren neben Vereinsvertretern und dem Premnitzer Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) auch Vertreter des brandenburgischen Landesverbandes.

„Ich hatte bereits eine kleine Ahnung. Aber ich habe natürlich nicht gedacht, dass so viele Leute kommen“, zeigte sich Paul Purps überrascht und wurde noch einmal für seine starken Leistungen in Paris geehrt. Auch einige Spieler des Bundesliga-Teams ließen es sich nicht nehmen, ihrem Mannschaftskameraden persönlich zu gratulieren. „Paul hat eine ganz starke WM gespielt. Das ist auch ein Verdienst seiner Teamkollegen“, hatte Bundestrainer Peter Lorenz betont.

Opa Jürgen ist Pauls größter Förderer

Das Zusammenspiel aus Verein, Familie und Schule klappe bei dem 15-Jährigen aus Jahnberge reibungslos freute sich Lorenz und lobte dabei auch das Engagement von Pauls Opa Jürgen. „Er fährt Paul mehrmals wöchentlich zum Training, ist bei der Analyse sehr akribisch und hat diesen Leistungssprung maßgeblich mit zu verantworten“, lobte der Bundestrainer, der „wahnsinnig stolz auf seinen jungen Schützling“ ist. Dieser ist mit seinen Resultaten bei der WM zwar zufrieden, haderte aber ein wenig mit dem Glück.

„Im Doppel konnten unsere Halbfinalgegner aus den USA ausgeruht in den Wettkampf gehen. Wir hatten an dem Tag einen Doppelstart zu absolvieren. Da haben uns dann vielleicht die letzten Kräfte gefehlt. Dennoch ist Bronze natürlich klasse“, erklärt Paul Purps, für den ein typischer WM-Tag bereits um 6.15 Uhr begann und mindestens bis 18 Uhr andauerte. „Das war schon kräftezehrend“, so der 15-Jährige, der trotz seines jungen Alters von Nervosität nichts wissen wollte. „Da kam mir sicherlich meine Bundesliga-Erfahrung zu Gute.“

Angedachte Pause nach der Wm wird verschoben

Zeit zum Feiern blieb während der WM nicht. „Da sind unsere Trainer knallhart gewesen. Aber auch nach dem Heimflug blieb dafür eigentlich keine Zeit, war ich einfach nur platt“, erzählt das Ausnahmetalent, welches die 10. Klasse an der Rathenower Bürgelschule besucht. Dort haben die Lehrer ihm natürlich gratuliert, „ansonsten lief aber alles wie immer“. Denn bereits jetzt bereitet sich Purps auf den nächsten Höhepunkt vor. Im April steht in Wien die Junioren-EM an, bei welcher der Premnitzer gemeinsam mit Vereinskollegin Pauline Krause dabei sein wird.

„Eigentlich wollte ich eine Woche Pause machen. Aber jetzt werde ich wohl doch durchtrainieren“, erklärt Paul Purps. Das bedeutet viermal die Woche wird zwei Stunden lang geworfen. Auch für die kontinentalen Titelkämpfe hat er anspruchsvolle Ziele. „Wer bei der WM eine Medaille holt, will das natürlich auch bei der EM bestätigen. Auch wenn es schwer wird, wäre das schon cool“, so Purps.

Leistungsdichte ist bei der EM höher einzuschätzen

Bei der EM wird das allerdings auf keinen Fall leichter als bei der WM. „Dort treten 25 Nationen mit ihren vier besten Spielern an. Die Leistungsdichte ist höher“, schätzt Trainer Peter Lorenz ein und hofft darauf, dass sein Schützling dennoch „seine Leistung abrufen kann“. Dann könnte es nämlich mit dem Edelmetall erneut klappen. Und vielleicht gibt es dann schon bald den nächsten Empfang in Premnitz.

Von Christoph Laak

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