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Havelland Nach sieben Jahren ist Schluss für Frank Totzauer
Sportbuzzer Lokalsport Havelland Nach sieben Jahren ist Schluss für Frank Totzauer
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20:48 26.05.2018
Frank Totzauer bei seiner Verabschiedung. Er hatte sieben Jahre lang das Traineramt der Germania-Handballer inne. Quelle: Winfrid Ganzer
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Milow

Im Sommer 2011 hatten die Handballer des TSV Germania Milow einen Neustart gewagt. Nachdem man sich aus der HSG Westhavelland herausgelöst und wieder eigenständig eine Mannschaft zum Spielbetrieb angemeldet hatte.

Immer mit dabei war Frank Totzauer, der in diesen sieben Jahren das Zepter als verantwortlicher Trainer an der Seitenlinie geschwungen hat. „Wenn man zurück blickt und sieht, dass wir zum ersten Training mit drei Leuten da gestanden haben, kann man durchaus stolz auf die Entwicklung sein“, so der scheidende Trainer.

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Anfangs mit drei Spielern trainiert

„Das ist sicherlich der größte Erfolg. Die Truppe ist zu einem richtig verschworenen Haufen geworden, in dem einer für den anderen einsteht“, erklärt der 58-Jährige. Doch bereits bevor Totzauer das Traineramt beim TSV Germania übernommen hatte, hat er im handballverrückten Ort eine größere Rolle gespielt.

„Ich war bereits bei Peter Knebel im Trainerteam, als unsere Männer noch in der Brandenburgliga gespielt haben. Das war eine tolle Zeit“, erinnert sich Totzauer. Danach war er wesentlich am Aufbau einer Frauenmannschaft beim TSV Germania beteiligt und deren Trainer. Eine Aufgabe, die ihm sehr viel Freude bereitet hat.

Kreismeistertitel bleibt den Milowern verwehrt

„Er wird im Mädchen-Bereich auch jetzt wieder eine Rolle spielen“, erklärt Hans-Jürgen Ohle, Abteilungsleiter der Milower Handballer. „Es war eine tolle Zeit mit Frank. Er war immer sehr zuverlässig und hat sich immer sehr eingebracht. Wir sind glücklich, dass er der Abteilung erhalten bleibt“, lobt Ohle.

Sportlich hat es in der abgelaufenen Saison leider nicht für ganz oben gereicht. „Wir wollten unbedingt Kreismeister werden und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga schaffen. Das ist uns leider nicht gelungen“, so Frank Totzauer, der deshalb mit der abgelaufenen Spielzeit auch nicht zu 100 Prozent zufrieden ist.

Unnötige Punktverluste kosten die Meisterschaft

„Wir haben einfach zwei Spiele völlig unnötig verloren. Da hätten wir die nötigen Punkte für den angestrebten Titel durchaus einfahren können“, trauert Totzauer den vermeidbaren Punktverlusten in Pritzwalk und Fehrbellin nach. Am Ende waren es zwei Punkte die gefehlt haben.

Das Verpassen des Saisonziels hat jedoch nichts mit dem Ende seiner Trainerzeit zu tun, betont Totzauer: „Sieben Jahre sind eine lange Zeit. Es hatte sich zuletzt alles ein wenig festgefahren. Es wird Zeit, dass auch wieder ein wenig frisches Blut rein kommt. Mein Rücktritt war ja lange angekündigt.“ Mit Totzauer verabschiedete sich nach dem letzten Spiel gegen den Meister aus Kyritz auch Lutz Wahlsdorf vom aktiven Geschehen.

Abschied mit Happy End

„Ich hatte der Mannschaft vor dem letzten Spiel gesagt, dass ich noch einen Wunsch habe. Einen Sieg gegen Kyritz. Die Mannschaft hat mir diesen Wunsch erfüllt, dass hat mich riesig gefreut. Das war unser erster Sieg gegen dieses Mannschaft in den vergangenen sieben Jahren“, ist Frank Totzauer immer noch begeistert vom tollen Auftritt seiner Mannschaft im letzten Saisonspiel.

Und überhaupt wird Totzauer weiterhin den Weg „seiner Männer“ verfolgen. „Es ist doch klar, dass man nicht von jetzt auf gleich weg ist. Ich werde mir die Spiele weiter angucken. Gerade auch von der Tribüne sieht man manchen Dinge etwas anders und entspannter, darauf freue ich mich“, erzählt Totzauer, dessen Nachfolger auch schon feststeht.

Neuer Trainer ist auch schon gefunden

Mit Carsten Matthewes wird ein Ur-Milower die Mannschaft übernehmen, der zuletzt im Nachwuchsbereich des TSV Germania tätig war. „Wir sind zufrieden, dass wir einen Trainer gefunden haben, der den TSV Germania als Verein bestens kennt“, freut sich Hans-Jürgen Ohle über die Nachfolge-Regelung.

Von Christoph Laak

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