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Havelland Pessiner schwimmen auf der Erfolgswelle
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15:38 20.02.2018
Die erfolgreichen Kegelsportler von Blau-Weiß Pessin.
Die erfolgreichen Kegelsportler von Blau-Weiß Pessin. Quelle: Verein
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Pessin

Voller Stolz blicken die Keglerinnen und Kegler, sowie Betreuer und Trainer der SG Blau-Weiß Pessin auf die diesjährigen Kreiseinzelmeisterschaften zurück. Es waren die erfolgreichsten Titelkämpfe in der Vereinsgeschichte. In neun Altersklassen gingen 20 Einzelstarter und sechs Paare des Vereins an den Start. Sechsmal Gold, sechsmal Silber und viermal Bronze, so lautete hinterher die Bilanz der Pessiner.

Den Grundstein dafür legten die Erwachsenen mit ihren fünf Medaillen in den Einzelwettbewerben auf der Bahnanlage in Hennigsdorf. So errangen bei den Herren A Manfred Schidlowski die Gold- und Michael Witmaier die Silbermedaille.

Ebenfalls Silber erkegelten sich Bernd Notzke in der Altersklasse Herren C und Sabine Ferchland bei den Damen. Komplettiert wurde die Medaillensammlung durch die bronzene Plakette von André Zahn bei den Herren.

Zwei Wochen darauf fanden an gleicher Stätte die Paarmeisterschaften der Erwachsenen sowie die Kreiseinzelmeisterschaften der Kinder und Jugend statt. Als erster männlicher Kegler im Havelland schaffte Manfred Schidlowski das Kunststück, in einem Jahr in allen drei möglichen Wettbewerben jeweils die Goldmedaille zu erringen. Mit seiner Kegelpartnerin Sabine Ferchland im Mix und mit Michael Witmaier im Herren-Doppel sicherte er sich seine Kreismeistertitel Nummer zwei und drei. Nur um ein Holz geschlagen, aber dennoch überglücklich, weil mit Silber dekoriert und für die Regionalmeisterschaften qualifiziert, reihte sich das Pessiner Herren-Doppel Jörg Ferchland und André Zahn unmittelbar dahinter ein.

Auch im Damen-Doppel gab es für den Verein Blau-Weiß Pessin Medaillen zu feiern. Bei ihren ersten Kreispaarmeisterschaften gewannen Sindy Stapel und Stephanie Schwanda die Bronzemedaille. Dazu kommt noch die Silbermedaille aus dem gemischten Damen-Doppel, das Sabine Ferchland mit der Falkenseerin Evelyn Leonhard errang.

Besonders stolz ist man in Pessin aber auf die Jugendabteilung. In nur drei Jahren wurde eine fünfzehnköpfige Jugendgruppe aufgebaut, die einige vielversprechende Talente zu Tage geführt hat. So hat es Julia Deetz in den Beobachtungskader der Jugend-B-Nationalmannschaft geschafft.

Auch bei den Kreiseinzelmeisterschaften in Hennigsdorf konnte der Pessiner Nachwuchs glänzen. Die Blau-Weißen stellten dort zwölf der insgesamt 27 angetretenen Nachwuchskegler des Havellandes. Das größte Starterfeld bildeten dabei die Mädchen der Altersklasse C (bis 10 Jahre). Dort kamen gleich sieben der acht mitspielenden Mädchen aus Pessin. Das wurde am Ende auch auf dem Siegertreppchen deutlich. Mit starken 494 Holz aus 80 Wurf wurde Jolanda Große Kreismeisterin. Silber sicherte sich Finja Schwanda mit 475 Holz und die Bronzemedaille errang mit 472 Holz Angelique Perret.

Bei den Jungen der Altersklasse C schickten die Pessiner zwei Starter ins Rennen. Pepe Striefler und Matthes Pritzkow hatten es mit Kontrahenten aus Brieselang und Ketzin zu tun.

Ersterer konnte aber die Konkurrenz für sich entscheiden und sicherte sich mit 462 Holz den Kreismeistertitel.

Spannung pur war bei den Mädchen der Altersklasse B (bis 13 Jahre) angesagt. Wenn auch für alle drei Starterinnen aus Pessin fest stand, dass es für jede einen Pokal geben würde, wurde um den Kreismeistertitel bis zuletzt gekämpft. Nach je 100 Wurf standen für Jasmin Stapel und Julia Deetz je 658 Holz auf der Anzeige. Im anschließenden Stechen hatte dann Jasmin Stapel mit +17 Holz gegenüber +15 Holz von Julia Deetz das etwas glücklichere Händchen.

Justinus Große bekam es bei der männlichen B-Jugend mit den erfahreneren Brieselangern zu tun. Gegen sie konnte er sich zwar nicht durchsetzen, aber er verteidigte den dritten Platz vor den Kontrahenten aus Friesack und Ketzin.

Dreimal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze war am Ende die herausragende Bilanz der Jugendlichen Kegler von Blau-Weiß Pessin. Ein Ergebnis, das auch den Trainern, Betreuern und Sponsoren zu danken gilt.

Von André Zahn