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Havelland Rote Adler erleiden Bruchlandung in eigener Halle
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14:02 25.11.2018
Die Red Eagles werden seit Jahren durch das Steuerbüro Murken und Schwalme unterstützt. Karol Murken (M.) gehört mit seinem Unternehmen zu den Hauptsponsoren der Basketballer.
Die Red Eagles werden seit Jahren durch das Steuerbüro Murken und Schwalme unterstützt. Karol Murken (M.) gehört mit seinem Unternehmen zu den Hauptsponsoren der Basketballer. Quelle: privat
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Rathenow

Die Red Eagles Rathenow mussten im Kampf um den Einzug in die Meisterschaftsrunde der Basketball-Oberliga einen Rückschlag hinnehmen. Gegen den Oranienburger BV verloren die Roten Adler auf eigenem Parkett mit 57:76 und liegen somit weiterhin auf dem 5. Platz, der nicht zum Einzug in die Play-Offs reichen würde.

Die Rathenower konnten mit den favorisierten Gäste anfangs sehr gut mithalten. Allerdings machte sich bemerkbar, dass mit Christopher Neumann der etatmäßige Aufbauspieler bei den Roten Adlern fehlte. Dennoch ging es nur mit einem knappen Rückstand in die erste Viertelpause.

Eagles geraten hoch in Rückstand

Im zweiten Spielabschnitt mussten die Gastgeber dann erstmalig richtig abreißen lassen. Oranienburg erspielte sich, begünstigt durch leicht vergebene Korbleger auf Seiten der Eagles, einen 16-Punkte-Vorsprung (32:16). Erschwerend kam hinzu, dass die großen Leute der Hausherren schnell in Foul-Probleme kamen.

„Unsere Center hatten bereits früh im Spiel drei oder vier Fouls. Körperlich konnten wir dann natürlich nicht mehr so gut dagegenhalten“, fasst Oliver Brätsch die erste Halbzeit zusammen, die mit 42:24 an die Gäste ging.

Neumann bringt Ordnung ins Rathenower Spiel

Nach der Pause stand dann auch Neumann zur Verfügung und brachte Struktur ins Spiel der Eagles. Folglich konnten die Rathenower immer wieder auf unter zehn Punkte verkürzen (36:45/40:49). Gerade in der Defensive zeigten sich die Gastgeber verbessert und packten nun auch bei den Rebounds energischer zu.

„Leider konnte Oranienburg immer wieder mit eigenen Läufen antworten, so dass wir nie so richtig in Schlagdistanz kamen. Wieder waren es leicht vergebene Korbleger, die uns um ein besseres Resultat brachten“, erklärt Oliver Brätsch.

Überbordende Emotionen lassen den Rückstand erneut anwachsen

Im Schlussabschnitt kamen dann Unvermögen und steigende Frustration aufgrund einiger fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen dazu. Die Gäste hatten so wenig Mühe ihren Zehn-Punkte-Vorsprung zu verteidigen. Allerdings erklären auch kuriose Pfiffe gegen die Red Eagles nicht, was in den letzten Sekunden passierte. Gleich mehrere technische Fouls führten dazu, dass die Gäste an die Freiwurflinie traten und dort den letztlich deutlichen 76:57 klar machen konnten.

„Wir waren uns nach dem Spiel einig, dass Emotionen dazu gehören, wir uns aber im Griff haben müssen. Deshalb möchten wir uns auch beim Publikum dafür entschuldigen. Insgesamt haben wir zu viele eigene Fehler gemacht,“ zog Oliver Brätsch sein Fazit.

Von Christoph Laak

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