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Havelland SG feiert nach Nervenschlacht den Klassenerhalt (mit Galerie)
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20:54 27.04.2019
SG-Torhüter René Nicpon zeigte eine starke Leistung und verhalf seinem Team damit zum Sieg. Quelle: Christoph Laak
Rathenow

So hatte sich das Kevin Melzer natürlich vorgestellt. Im letzten Heimspiel als Trainer hat sich seine SG Westhavelland durch einen 28:25-Erfolg über den HC Neuruppin ein weiteres Jahr in der Handball-Verbandsliga verdient – wurde der Klassenerhalt bereits vor dem letzten Spiel beim Spitzenreiter in Oranienburg unter Dach und Fach gebracht. „Jetzt überwiegt natürlich erst einmal die Erleichterung“, gab Kevin Melzer nach dem Spiel unumwunden zu. Denn ein schönes Spiel hatten die Zuschauer nicht gesehen.

De Gastgeber machten in der Schlussphase weniger Fehler und verdienten sich mit viel Leidenschaft den Sieg.

Beiden Mannschaften merkte man von Beginn an an, dass viel auf dem Spiel steht. Wirklich flüssige Kombinationen kamen selten zustande. Während es die SG immer wieder mit Einzelaktionen versuchte, waren die Gäste über den Tempogegenstoß meist erfolgreich, im gebundenen Spiel fanden auch sie selten Lösungen.

Offensive Deckungsvariante bringt nicht den erhofften Erfolg

„Es war ein Krampf“, schätzt dann auch Kevin Melzer ein, der es zunächst mit einer offensiven 4:2-Deckung probierte. „Da hat mir die Beinarbeit aber nicht so gut gefallen“, begründete Melzer warum er diese Variante schnell wieder verwarf. Dennoch konnte sich kein Team richtig absetzen. Bis zum 7:7 (17.) verlief die Partie absolut ausgeglichen.

In der Folge warfen die Hausherren viele Bälle einfach weg, so dass sich die Gäste beim 7:9 (19.) erstmalig mit zwei Toren absetzen konnten. Doch die SG kämpfte. Im Tor steigerte sich René Nicpon nun minütlich und brachte seine Mannschaft beim 11:11 (26.) wieder heran. Nun hatte die SG leichtes Oberwasser und konnte daher auch mit einer 14:13-Führung in die Pause gehen.

Drei-Tore-Führung wird schnell verspielt

Aus dieser kamen die Westhavelländer richtig gut. Sven Riedel und Sebastian Pitsch brachten die Gastgeber mit ihren Toren mit 16:13 in Front. Weitere Chancen, die Führung auszubauen, waren da, wurden aber leichtfertig vergeben.

Das lag auch daran, dass Leon Herrmann nicht seinen besten Tag erwischt hatte. So waren die Gäste beim 17:17 (38.) wieder auf Augenhöhe und hätten sogar in Führung gehen können, doch abermals war es Nicpon, der sein Team vor einem Rückstand bewahrte.

Klassenerhalt ist ein schöner Abschluss für Kevin Melzer

Über 20:18 und 23:22 ging es dann in eine spannende Endphase, in der die SG dann mehr zuzusetzen hatte. Enrico Puhl traf nach einer Energieleistung zum 25:23 und in der Folge war es Sebastian Pitsch, der bei seinen Abschlüssen keine Nerven zeigte und mit drei Toren den knappen Erfolg sicherte.

„Ich glaube, dass wir den Sieg ein wenig mehr gewollt haben. Neuruppin wirkte hinten heraus ein wenig platt. Ich bin mit der Leistung zufrieden, wir haben kämpferisch wieder einmal alles abgerufen. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Der Klassenerhalt ist für mich ein schöner Abschluss, jetzt können wir befreit nach Oranienburg fahren. Ich möchte mich bei meinen Spielern und dem Funktionsteam herzlich bedanken und wünsche Harald Brückner auf diesem Weg noch eine gute Genesung“, so ein zufriedener Kevin Melzer.

Von Christoph Laak

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