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12:41 19.03.2019
Nicole Schleuß und Nico Streng vom VfL Rathenow haben in Berlin einen Siebenkampf absolviert.
Nicole Schleuß und Nico Streng vom VfL Rathenow haben in Berlin einen Siebenkampf absolviert. Quelle: privat
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Berlin

Frank Busemann und Lilli Schwarzkopf sind wohl die bekanntesten deutschen Mehrkämpfer. Beide hatten bei den olympischen Spielen in der Königsdisziplin – dem Sieben- bzw. Zehnkampf – jeweils die Silbermedaille gewonnen. Dabei geht es bei den Mehrkämpfern nicht nur darum, wer der schnellste Läufer oder beste Springer ist, auch technische Disziplinen stehen auf dem Programm.

Die LG Nord Berlin organisiert traditionell einen Jedermann-Siebenkampf im März eines jeden Jahres in Berlin. Mit den Disziplinen 60-m-Sprint, Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen (1. Tag) und 60-m-Hürden, Stabhochsprung, 1000 m (2. Tag) hatten die Leichtathleten in der Bundeshauptstadt ein ein anspruchsvolles Programm zu absolvieren. Mit dabei waren auch zwei Sportler des VfL Rathenow, die sich seit einiger Zeit intensiv auf diesen Wettkampf vorbereitet hatten.

Nicole Schleuß absolviert tollen ersten Tag

Nicole Schleuß und Nico Streng wollten ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen. „Wir haben diesen Siebenkampf am Ende erfolgreich abgeschlossen, darum ging es uns ja in erster Linie“, verrät Nico Streng und betonte, dass gerade Nicole Schleuß „einen tollen ersten Tag hingelegt hat.“

Besonders die 1,32 m im Hochsprung sowie die 8,99 Sekunden im 60-m-Sprint waren richtig gute Leistungen, die mit 4,27 m im Weitsprung und 7,86 m im Kugelstoßen sehr gut abgerundet wurden. „Das gab schon viele Punkte“, freute sich Streng über den guten Auftritt seiner Vereinskameradin.

Technische Disziplinen warten am zweiten Tag auf die Athleten

Der 2. Tag begann mit der technisch schwierigsten Disziplin, dem Hürdenlauf. Auch dort war die Zeit mit 11,28 Sekunden mehr als ordentlich. Im Stabhochsprung reichte es hingegen nur zu 1,30 m, da sich die Rathenowerin an der Wade verletzte und somit auch den abschließenden 1000-m-Lauf nicht beenden konnte. „Mit 2556 Punkte erreichte Nicole dennoch ein hervorragendes Ergebnis“ schätzt Nico Streng ein.

Er selbst hatte sich gut zwei Wochen vor dem Wettkampf gezerrt und den Wettkampf daher nur mit halber Kraft bestritten. „8,7 Sekunden im 60-m-Sprint, 5,12 m im Weitsprung sind unter diesen Voraussetzungen gute Leistungen“, findet Streng. Im Hochsprung reichte es zu 1,52 m und im Kugelstoßen zu 9,41 m.

Internationales Flair überzeugt die Sportler

Am zweiten Tag verzichtete der Rathenower aus Sicherheitsgründen auf den Hürdenlauf. Mit 2,30 m im Stabhochsprung, welches in Rathenow aufgrund einer fehlenden Anlage gar nicht trainiert werden kann, und 4:05,40 Minuten über die 1000-m-Distanz war das ein guter Abschluss. Am Ende kamen 2413 Punkte zusammen.

„Nicole belegte damit Platz 99 und ich landete auf dem 105. Platz von insgesamt 170 Teilnehmern. Neben deutschen Athleten, nahmen auch Polen, Franzosen und Niederländer am Wettkampf Teil und sorgte für internationales Flair bei einer tollen und vor allem familiären Veranstaltung“, freute sich Nico Streng.

Von Christoph Laak

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