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Oberhavel Chris Hannemann: „Da ist noch vieles unklar“
Sportbuzzer Lokalsport Oberhavel Chris Hannemann: „Da ist noch vieles unklar“
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13:05 19.03.2019
Block gesetzt: In dieser Szene verhindert Chris Hannemann den Angriffsschlag des Gegners. Die Lindower verloren dennoch mit 0:3. Quelle: Oliver Schwandt
Lindow/Gransee

Mit 0:3 (20:25, 18:25, 18:25) unterlagen die Regionalliga-Volleyballer des SV Lindow-Gransee am Sonntagnachmittag bei der SG Prieros/KW. Damit liegen die Grün-Weißen um Trainer Torsten Spiller vor den beiden abschließenden Partien auf Rang neun, dem viertletzten Platz, der zum jetzigen Stand nicht zum Klassenerhalt reichen würde. Nach dem Spiel stand Zuspieler Chris Hannemann Rede und Antwort. Im Interview spricht der 30-Jährige über eine eventuelle Hintertür zum Ligaverbleib und die Kaderplanung für die Spielzeit 2019/20.

Herr Hannemann, bereits im Hinspiel setzte es gegen den selben Gegner eine deutliche 0:3-Pleite. Warum hat es auch diesmal nicht zu mehr gereicht?

Chris Hannemann: Es ist wirklich schade, dass wir Prieros in beiden Spielen nur wenig Paroli bieten konnten. Wir sind zusammen aufgestiegen, in der letzten Saison haben wir die noch zweimal geschlagen. Der Gegner hat sich für die Regionalliga-Saison nochmal deutlich verstärkt, vor allem der quantitative Unterschied hat sich dann auch auf das Spielfeld übertragen. Wir waren mit neun Mann vor Ort, was in Ordnung war. Der Gegner hatte aber eine volle Bank mit 14 Spielern zur Verfügung. Das ist echt stark.

Vor den letzten beiden Partien liegt ihr Team drei Punkte hinter Rotation Prenzlauer Berg, die sogar noch eine Begegnung mehr in der Hinterhand haben. WIe groß ist die Hoffnung auf den Klassenerhalt?

Laut aktuellem Stand wäre der neunte Platz tatsächlich gleichbedeutend mit dem Abstieg. Ganz geklärt ist das aber noch nicht, es könnte für den Viertletzten auch noch zu einer Relegation kommen. Im Volleyball geht das alles wirklich schnell, vielleicht entscheidet sich eine Mannschaft, die in der Tabelle vor uns ist, auch noch gegen ein weiteres Jahr in der Regionalliga. Oder nicht alle wollen aufsteigen. Wir warten mal ab, was noch passiert.

Man hört aber heraus, dass der SV Lindow-Gransee II weiter in der Regionalliga aufschlagen möchte?

Ich denke schon. Für den Verein wäre es meiner Meinung nach sehr schön, wenn die Kluft zwischen der Zweitliga-Mannschaft und der Reserve nicht so groß ist. Vielleicht kann man auf lange Sicht auch Spieler aus dem zweiten Team hochziehen, das wäre wünschenswert.

„Unterschied zwischen Regionalliga und Brandenburgliga ist immens“

Wie weit ist die Kaderplanung bei der zweiten Mannschaft für die kommende Spielzeit?

Da ist noch vieles unklar. Eine große Rolle wird tatsächlich spielen, welcher Liga man in der nächsten Saison zugehörig ist. Unsere Truppe ist altersmäßig bunt durchgemischt, ich weiß nicht, ob die alten Hasen auch nächstes Jahr noch dabei wären. Der Unterschied zwischen Regionalliga und Brandenburgliga ist schon immens. Die Fahrten sind deutlich weiter, der Aufwand, sowohl für Spieler als auch für den Verein, ist höher.

Am Sonntag gastiert man beim USC Magdeburg, die gegenwärtig Dritter sind. Zwei Wochen später steigt das Saisonfinale vor heimischem Publikum gegen den Siebten, die Reserve vom CV Mitteldeutschland. In der Hinrunde musste man sich beiden Gegnern mit 1:3 beugen. Sind nun sechs Punkte das Ziel?

Naja, wer als Sportler nicht gewinnen will, der ist wohl fehl am Platz. Unsere Konzentration liegt jetzt erst einmal auf das Spiel am Sonntag, in Magdeburg erwartet uns ein harter Brocken. Wir wollen trotz des ausgedünnten Kaders, den wir ja schon die ganze Saison haben, unser Bestes geben und uns die Chance auf Platz acht erhalten. Außerdem will ich mir meinen Kurzurlaub nicht versauen. Am Donnerstag fahre ich in den Harz, von dort aus wird dann Magdeburg am Sonntag angesteuert. Danach will ich nicht mit leeren Händen in die Heimat fahren.

Von Marius Böttcher

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