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Oberhavel Kremmen läuft: Irritation um Familienlauf
Sportbuzzer Lokalsport Oberhavel Kremmen läuft: Irritation um Familienlauf
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10:17 19.04.2019
Startpunkt für „Kremmen läuft“ ist am 5. Mai in der Sommerfelder Bahnhofstraße. Hier eine Aufnahme von 2017. Quelle: Robert Roeske
Sommerfeld

Wenn am 5. Mai am Sommerfelder Sportplatz wieder das Sportevent „Kremmen läuft“ beginnt, dann ist auch Janine Telke aus Kremmen mit dabei. Allerdings gibt es in diesem Jahr scheinbar Irritationen um Modalitäten und Regeln des Wettbewerbs.

„Meine Nichte und ich laufen seit Jahren bei ,Kremmen läuft’ den Familienlauf mit“, erzählt sie. „In diesem Jahr dürfen wir nun nicht mehr als Familie teilnehmen, weil beschlossen wurde, dass die Strecke, die die Kinder schon jahrelang laufen, für die Kinder zu lang wäre.“ Alle Kinder unter zwölf würden stattdessen auf einen Minilauf verwiesen und dürfen nicht mehr mit der Familie laufen. „Während der Rest der Familie nicht zusammen mit den Kindern laufen kann.“ Das findet sie schade: „Mir und vielen anderen Familien ging es aber darum, zusammen mit den Kindern an diesem sportlichen Ereignis teilzunehmen und kleine Erfolge zusammen zu erreichen.“

Teil einer Wettbewerbsserie

Kremmen läuft“ ist Teil des EMB-Cups und damit einer leichtathletischen Wettbewerbsserie. Veranstalter ist die Stadt Kremmen. Dort ist das Thema bekannt. Andrea Busse, Mitarbeiterin im Tourismusinformationspunkt, sagt, dass der Lauf schon im vergangenen Jahr nicht regelkonform abgelaufen sei. Auch 2018 haben es eigentlich schon nicht die Möglichkeit gegeben, mit unter Zwölfjährigen am Familienlauf teilzunehmen. Wie Ergebnisunterlagen vom vergangenen Jahr zeigen, sind jedoch 49 Kinder mitgelaufen. „Wir haben das leider nicht richtig umgesetzt“, so Andrea Busse. Es habe ein Chaos bei den Anmeldungen gegeben, die Anmeldungen erfolgten, obwohl das ursprünglich nicht gestattet gewesen sei. Bei der Online-Anmeldung sei das, so Andrea Busse weiter, schon vorher nicht möglich gewesen. „Es gab letztes Jahr schon Tränen, weil wir Kinder nicht prämieren konnten.“ Weil „Kremmen läuft“ aber ein offizieller Wettbewerb sei, müssten die Regeln eingehalten werden.

Janine Telke hofft, dass die Veranstalter einen kürzeren Familienlauf organisieren. „Das wäre dann unsere Hausaufgabe“, so Andrea Busse. Allerdings erst für das nächste Jahr. Da es sich um einen Geländelauf handele, sei es allerdings schwierig, kürzere Strecken zu finden oder abzustecken. Der jetzige Minilauf für Kinder unter zwölf Jahren sei ein Kompromiss für die jetzige Situation.

Von Robert Tiesler

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