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Oberhavel OHC: Chancenlos nach enttäuschendem Auftritt
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04:37 27.01.2019
Linus Dömeland, hier im Spiel gegen Altenholz, traf siebenmal. Quelle: Robert Roeske
Bernburg

Der Punktspielstart 2019 der Männer des Oranienburger HC in der 3. Liga Nord ging gründlich in die Hose. Beim SV Anhalt Bernburg holte sich die Mannschaft am Sonnabendnachmittag eine deutliche Packung ab: Nach 60 Minuten stand es 25:31 (9:16) aus Sicht des OHC. „Ja, das war ein klarer Fehlstart in das Jahr“, resümierte Trainer Christian Pahl. Es habe nicht viel von dem, was sich die Mannschaft vorgenommen hatte, geklappt. Den ersten Dämpfer hatte es bereits am Vormittag gegeben: Kapitän Robin Manderscheid und Rechtsaußen Nils Müller sagten ihre Einsätze aus Krankheitsgründen ab. „Somit waren wir gezwungen, andere Dinge auszuprobieren“, erläutert der Coach. In der Deckung arbeitete das Team mit verschiedenen Formationen. Aber sowohl die offensivere als auch die defensivere Variante funktionierte nicht. Bernburg marschierte von Anfang an davon. Nach nicht einmal vier Minuten lag der Gastgeber mit 3:0 vorn. Zwar verkürzte Linksaußen Linus Dömeland, mit sieben Treffern bester OHC-Werfer an dem Tag, binnen einer Minute auf 3:2, doch das erwies sich im Nachhinein nur als Strohfeuer. Denn die Bernburger warfen sich warm. Das Team setzte sich auf 6:2 (10. Minute) und schließlich bis zum 12:5 (21.) ab. „Wir ließen zu viele klare Bälle liegen“, bemängelt der Coach die Ausbeute im Angriff seines Teams. Allein fünf klare Bälle wurden nicht verwettet. Unvorbereitete Abschlüsse kamen hinzu. „Wenn du in Bernburg die erste Hälfte offen gestalten kannst, hast du aufgrund des breiteren Kaders auch Möglichkeiten, um zu punkten“, so Christian Pahl. Das war aber am Sonnabend nicht der Fall. 16:9 führte der Gastgeber nach 30 Minuten.

Nach dem Wechsel stellte der OHC auf eine 6:0-Deckung um. Zwar kassierte er 15 Gegentreffer, dennoch hinterließ das Team da einen besseren Eindruck, stand kompakter. Jedoch verwaltete Bernburg den Vorsprung. Die Oranienburger waren nicht in der Lage, das Spiel in irgendeiner Form zu kippen. Immer, wenn es eine Minichance zum Verkürzen gab, nutzte der OHC sie nicht. Die weiteren Zwischenstände: 19:11, 22:14, 25:17. Und auch in den letzten Minuten änderte sich nichts am Spielverlauf (29:22, 31:25). „Wir haben zu statisch gespielt, Bernburg machte genau das, was wir erwartet hatten. Nur konnten wir deren Spiel nicht unterbinden“, sagt Christian Pahl. Das einzig Gute: Rückraumspieler Darius Krai – in der Hinrunde lange verletzt oder krank – spielte 40 Minuten durch. Und Dominic Kehl feierte nach einer Verletzung sein Comeback. Somit eignete sich das Spiel zumindest als Vorbereitung auf die nächsten Begegnungen in eigener Halle gegen die HSG Ostsee und den HSV Hannover.

Von Stefan Blumberg

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