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Oberhavel VSV Havel startet in die finalen Wochen
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15:08 01.03.2019
Die Drittliga-Volleyballerinnen um Spielführerin Anika Zülow (r.) wollen in die 2. Bundesliga.
Die Drittliga-Volleyballerinnen um Spielführerin Anika Zülow (r.) wollen in die 2. Bundesliga. Quelle: Robert Roeske
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Oranienburg

Nach knapp vier Wochen Punktspielpause greifen die Drittliga-Volleyballerinnen des VSV Havel Oranienburg Samstag (18 Uhr, HBI-Sportforum) wieder in das Wettkampfgeschehen ein und starten somit zugleich den finalen Schlussakkord im Kampf um den Aufstieg in die 2. Volleyball-Bundesliga. Drei Spieltage vor Saisonende liegen die Oranienburgerinnen mit nur einem Zähler Rückstand auf Spitzenreiter SG Rotation Prenzlauer Berg II auf Rang zwei.

Allerdings hat man bei den Oranienburgerinnen den Aufstieg noch lange nicht abgeschrieben: „Natürlich wollen wir Meister werden, dafür geben wir alles. Allerdings haben wir es nicht mehr in der eigenen Hand. Wir sind daher auf einen Patzer von Rotation angewiesen und müssen unsere eigenen Hausaufgaben erfüllen“, so Trainer Robert Hinz. Wenn man sich das Restprogramm der beiden Titelaspiranten näher anschaut, stellt man fest, dass die Berlinerinnen das deutlich schwerere Programm vor sich haben. Rotation spielt heute beim Tabellendritten BBSC Berlin II, dann zu Hause gegen den Tabellenvierten TSV Tempelhof-Mariendorf und abschließend beim Tabellensiebten SV Braunsbedra. Oranienburg spielt heute gegen den SC Alstertal-Langenhorn (8.), dann beim Kieler TV (9.) und abschließend zu Hause gegen dem Eimsbütteler TV (5.). „Natürlich ist das Restprogramm von Rotation nicht ohne, aber auch wir haben keine leichten Gegner und müssen hellwach sein. Gerade Kiel hat mir im Hinspiel sehr imponiert und spielt bei weitem nicht wie ein Absteiger. Da müssen wir hellwach sein und die lange Hinfahrt aus den Kleidern bekommen“, so Hinz.

Personell kann der VSV Havel aus dem Vollen schöpfen und strebt drei klare Siege zum Abschluss der Saison an. „Sollte es abschließend nicht reichen zu Platz eins, dann ist Rotation auch völlig verdient Meister geworden. Gerade in den beiden direkten Duellen hätten wir es entscheiden können“, so der Oranienburger Chefcoach.

Allerdings könnte schlussendlich sogar Platz zwei zum Aufstieg in die 2. Bundesliga reichen, da die erste Mannschaft der Berlinerinnen eben in dieser 2. Bundesliga spielt und aktuell auf gutem Wege ist, die Klasse zu halten. Dann dürfte die Reserve nicht aufsteigen und Oranienburg würde nachrutschen. „Damit beschäftigen wir uns aber aktuell nicht, wir wollen Meister werden“, so Hinz deutlich.

Von Knut Hagedorn