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Oberhavel VSV-Mitglieder zeigen deutlich Flagge gegen einen geplanten Aufstieg in die 2. Bundesliga
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18:16 07.03.2019
VSV-Trainer Robert Hinz kämpfte um einen Aufstieg in die 2. Liga und lässt nun nach Aufstiegsabsage seine Zukunft offen. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Wolf-Dieter Alte bleibt Vorsitzender des Oranienburger Volleyballvereins VSV Havel. Dies ergab die Vorstandswahl in der vorigen Woche. Der 75-Jährige, der seit 2008 den Verein anführt, wird somit auch die kommenden zwei Jahre die Geschicke des Drittligisten leiten.

Aufstiegsverzicht beim Drittliga-Team

Tiefe Gräben und unterschiedliche Meinungen zeichneten sich allerdings beim Thema Zweitliga-Aufstieg der ersten Frauenmannschaft ab. Die Basis des Vereins ist gegen einen Gang in die zweite Bundesliga und machte dies mit teils emotionalen Sprachmeldungen publik. Daraufhin gab es am Sonnabend ein Treffen zwischen Vereinsvorstand und Mannschaft, woraufhin man sich dazu entschloss, auf einen möglichen Aufstieg zu verzichten. Auch innerhalb der Mannschaft war man nicht komplett für einen Aufstieg bereit. Auch da waren Bedenken vorhanden.

Gesamtverein steht auf soliden wirtschaftlichen Beinen

Zunächst sah alles nach einer normalen Mitgliederversammlung aus, als sich die Mitglieder des VSV Havel Oranienburg im Koffenrzaum der Turm-Erlebniscity einfanden. Vorrangigster Tagesordnungspunkt war zunächst die Wahl des Vorstandes. Neben Wolf-Dieter Alte wurden auch Tony Werner, Ingo Jusepeitis, Nicole Lehmann und Antje Haferkorn für die kommenden zwei Jahre im Amt bestätigt. Neu zum Vorstandsteam gesellt sich Anna Kalinowski, die fortan für die Finanzen als Kassenwartin zuständig sein wird. Nicht mehr in der Führungsriege dabei sind dagegen Thomas Ney, Marleen Thoß und Nicole Döhler, die sich nicht mehr zur Wahl stellten. „Wir stehen sehr solide da, haben ein gut funktionierendes Gerüst und streben für die Zukunft deutlich mehr als 200 Mitglieder an“, sprach Alte nach seiner Wiederwahl. Allerdings mahnte der alte und neue Vorstandschef die Zahlungsmoral einiger Mitglieder an, da die größte Einnahmequelle des Volleyballvereins die Mitgliedsbeiträge seien und einige Außenstände noch zu verzeichnen sind.

VSV-Vorstand hätte Zweitliga-Aufstieg unterstützt

Dann sprach der Vereinschef ein Thema an, was großen Sprengstoffcharakter beinhalten sollte. „Wir würden uns als Vereinsvorstand sehr freuen, wenn wir eine Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga hätten und würde dafür auch als Verein alles tun, was in unserer Macht steht. Allerdings nicht um jeden Preis“, betonte der Vereinschef. Daraufhin wurde ein Modell vorgestellt, in dem die Mannschaft von Trainer Robert Hinz bei einem Aufstieg in die 2. Bundesliga aus dem Verein ausgegliedert werden sollte und sich als Unternehmensgesellschaft selbst aufstellen würde. „Damit würden wir als Verein keinerlei finanziellen Risiken tragen, was uns sehr wichtig ist“, betonte Alte.

Mitglieder äußern sich emotional gegen Aufstiegspläne

Allerdings entfachten diese Gedankenspiele keine große Gegenliebe bei den Mitgliedern. Teils sehr emotional wurde sich bei Wortmeldungen gegen eine Ausgliederung und vor allem gegen einen Aufstieg ausgesprochen. Schlussendlich gab es am Sonnabend unmittelbar nach dem Drittliga-Punktspiel gegen den SC Altstertal-Langenhorn (3:1) ein Gespräch zwischen Mannschaft und Vorstand, woraufhin der Aufstieg zunächst ad Acta gelegt wurde. „Wir haben das Thema aber nicht vollends in die Schublade gelegt, langfristig bliebt es ein Thema“, so Trainer Robert Hinz, dessen Zukunft allerdings ungewiss ist. „Es gibt zwei Angebote anderer Vereine, ich kann Stand heute nicht sagen, ob ich bleibe“, so der ehrgeizige Berliner. Auch ein Verbleib der kompletten Mannschaft ist noch lange nicht gesichert, selbst bei einem nun feststehenden weiteren Verbleib in der dritten Liga. Spannende Woche stehen bevor.

Von Knut Hagedorn

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