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Ostprignitz-Ruppin 133 Athleten beim 34. Neuruppiner Triathlon
Sportbuzzer Lokalsport Ostprignitz-Ruppin 133 Athleten beim 34. Neuruppiner Triathlon
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19:16 24.06.2019
133 Triathleten ließen das Wasser des Ruppiner Sees beim Start zum 34. Neuruppiner Triathlon brodeln. Quelle: Dirk Becker
Neuruppin

Allen Widrigkeiten zum Trotz, der 34. Neuruppiner Triathlon wurde zum Wohlfühl-Wettkampf für die Organisatoren vom Kreissportbund und die Athleten. „Die neue Radstrecke war viel besser als die alte“, so die einhellige Meinung der 133 Athleten. Bis vor drei Wochen war nicht sicher, ob die Veranstaltung überhaupt stattfinden konnte. An einer wichtigen Kreuzung auf der alten Strecke sollte gebaut werden, eine Alternative wurde gefunden. Der Start der Bauarbeiten verzögerte sich, die geänderte Route blieb. Statt nach Kunsterspring hieß die neue Fahrtrichtung Katerbow: Besserer Belag, weniger Verkehr, zufriedene Athleten.

Bürgermeister Jens Peter Golde mit der Pistole in der Hand

Ideale Wettkampfbedingungen herrschten, als sich 133 Frauen und Männer bei 26 Grad und leichtem Wind in den Ruppiner See stürzten. Im Jahnbad hatten Bürgermeister Jens Peter Golde und Kreissportbund-Vize Manfred Wothe gemeinsam den Startschuss gegeben.

Julia Schatz ist Europameisterin mit dem DLRG-Rettungsteam 2015

Mit Spannung verfolgten die zahlreichen Fans vom Ufer aus das Spektakel auf dem Rundkurs im See, wie sich Steffen Schmolke vom Staffelteam Ü50 Tri Team Neuruppin als schnellster Krauler vom Rest des Feldes absetzte, verfolgt von der schnellsten Schwimmerin Julia Schatz von der Staffel Judato Schabemann. Schatz aus dem Halle-Saalekreis ist Freiwasserspezialistin und wurde 2015 Europameisterin mit dem DLRG-Rettungsteam.

Stephan Schulz will nach Hawaii

Ebenfalls im vorderen Schwimmer-Pulk zu finden war Stefan Schulz vom Ruppiner Triathlon Verein, der sich mit einer lockeren Freistil-Einheit für seinen Auftritt beim 70.3 Ironman in Frankfurt/Main vorbereiten wollte. Der Triathlon in der Hessischen Stadt gilt als Qualifikation für den legendären Ironman auf Hawaii – und da möchte der Mann vom Ruppiner Triathlon Verein gern hin. „Ja, ich wollte noch ein bisschen schwimmen“, lächelt Schulz verschmitzt, „noch einmal Ballet machen.“ Bebende Lippen zeugen von der Anstrengung, eine Zeit von 23.26 Minuten nach 1500 Meter abgeliefert zu haben. Jetzt sei er guter Dinge für sein Vorhaben am kommenden Sonnabend.

Knut Ströhmann ist mit seinem Team überraschend dabei

Knut Ströhmann von den Ruppiner Triathleten wollte in diesem Jahr eigentlich nur zusehen, aber er erfuhr kurz vor dem Wettkampf, dass sein Teamkollege Marko Wiegel das Team Ströhmann für die Staffel angemeldet hatte. Und so stieg Ströhmann in die Fluten. Noch keinen Meter gemacht in diesem Jahr, habe er seinem Staffelkollegen, der die 40km auf dem Fahrrad zurücklegen musste, gesagt. „Aber das ist in Neuruppin und die (KSB) geben sich Mühe, da muss man dabei sein.“ Nach 33. 55 Minuten betrat er wieder das Ufer, sein Dreigespann holte den 7. Platz bei insgesamt elf Staffel-Teams. Stefan Schulz’ „Flotter Dreier“ wurde zweiter.

Bis zu 40 ehrenamtliche Helfer unterstützen den Kreissportbund

„Wenn es gut gelaufen ist, wenn alles gut klappt,“ sagt Thomas Krieglstein „dann ist man nachher auch versöhnt.“ Dann kann sich das Orga-Team auf seine positive Routine verlassen. 30 bis 40 Leute sind bei so einem Event notwendig. Der Geschäftsführer des KSB verwies auf die Schüler des Neuruppiner Schinkelgymnasiums, die einen großen Teil der ehrenamtlichen Helfer stellten.

Beim 34. Neuruppiner Triathlon gingen 133 Athleten an den Start. 99 Einzelstarter und elf Dreier-Staffeln

Ein Haar wurde von einigen Teilnehmern dann doch in der triathletischen Suppe gefunden. Das Novum, nach 3:15 Stunden die Zeitnahme abzubrechen, kam nicht bei jeden an – den langsamsten halt. „Wir mussten einen Kompromiss finden“, erklärte Krieglstein die Neuerung, „wir wollten nicht, wie in der Vergangenheit, dass noch welche ins Ziel kommen, wenn wir schon alles abbauen. Wir mussten den Spagat zwischen Breite und Leistung hinbekommen.“

Von Dirk Becker

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