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Ostprignitz-Ruppin 17 Holz fehlen Fehrbellin zum Kegel-Olymp
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18:50 24.03.2019
Sebastian Krause (3.v.r.) schwörte im Mannschaftskreis seine Teamkollegen auf den finalen Spieltag ein. Quelle: Marius Böttcher
Berlin/Fehrbellin

Vier Punkte sollten es werden, drei hätten gereicht, nur zwei wurden es. Für die Bohlekegler des SV 90 Fehrbellin (Ostprignitz-Ruppin) wurde der finale Doppelspieltag in der Bundesliga wie schon im Vorjahr zur Nervenschlacht. Am Sonntagmittag war klar, dass es für die Rhinstädter erneut nur zu Silber reicht.

Das Fernduell mit Serienmeister ETV/Phönix Kiel, der seine letzten beiden Saisonspiele auf der heimischen Kegelbahnanlage austragen durfte, begann für die 90er am Sonnabend in Berlin-Niederschöneweide. Bei den heimstarken Keglern von Hertha BSC bekam man nichts geschenkt, doch Fehrbellins Sebastian Krause konnte gleich zu Beginn mit 929 Holz ein erstes Zeichen setzen. Freiwillig auf einen Einsatz verzichtete Dietmar Stoof, der nach dem Einspielen eingestand: „Ich bin mit der Bahn nicht so gut klargekommen, da lasse ich den anderen den Vortritt. Es geht hier nicht um Eitelkeit, sondern um den Titel.“

Kapitän Dirk Sperling am Sonnabend in Höchstform

Im Mittelblock musste er doch noch seine ruhige Hand unter Beweis stellen, als er den glücklosen Benjamin Münchow ersetzte. Das Minimalziel, wenigstens den Zusatzpunkt im Heimgepäck zu haben, konnten die 90er verwirklichen – auch weil Kapitän Dirk Sperling wieder zur Höchstform auflief. Satte 936 Hölzer legte der 30-Jährige auf die Seite, nicht einmal die Herthaner konnten Schritt halten. „Mit dem einen Punkt konnten wir gut leben, wobei sogar ein 3:0 möglich gewesen wär. Kiels glatter Sieg gegen Bergedorf war keine Überraschung“, erklärte Fehrbellins Sektionsleiter Peter Wolski.

Eben jener fieberte auch am Sonntag im Berliner Stadtteil Köpenick mit, wo man bei Union Oberschöneweide die Maximalausbeute von drei Punkten ins Visier nahm: „Damit wäre uns die Meisterschaft nicht zu nehmen gewesen, egal was die anderen machen.“Neben weiteren Fehrbelliner Anhängern zählte auch Ortsvorsteher Jürgen Sternbeck zu den Unterstützern.

Sektionsleiter Peter Wolski: „Das Leben geht weiter“

Nach der Startachse keimte Hoffnung bei den Gästen auf, abermals Krause (923) und Stoof (911) sorgten für eine knappe Holz-Führung. Auch Daniel Neumann (901) und Jonathan Jaeger (903) im Mittelblock stellten mit ihren Resultaten die Weichen auf Meisterschaft. „Mit Alexander Wolski und Dirk Sperling haben auch unsere beiden Schlusskegler gute Ergebnisse gebracht, doch meine Vorahnung, dass es am Ende wieder knapp nicht reicht, bestätigte sich“, verriet ein enttäuschter Peter Wolski. Weil Unions André Franke (934) und André Krause (931) auf hohem Niveau spielten, fehlte den Märkern bei der 1:2-Niederlage 17 Holz, um nach der Meisterschaft 2010 zum zweiten Mal in den Kegel-Olymp zu steigen.

„Kiel hat gegen Hannover auch lange gezittert, das 2:1 aber über die Runden gebracht. Daher richten sich unsere Glückwunsche auch in den hohen Norden“, blieb Wolski trotz der Trauer fair und fügte an: „Für uns ist es extrem bitter, die Jungs sind niedergeschlagen. Wir haben an beiden Tagen gut gespielt, die Gegner waren kein Fallobst. Das Leben geht weiter, wir werden in der nächsten Saison wieder angreifen und die Gemeinde Fehrbellin so gut wie möglich vertreten.“

Von Marius Böttcher

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