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Ostprignitz-Ruppin Auszeit nützt den Maulwürfen nichts
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17:04 14.10.2014
Der VSV Wittstock war Gastgeber für das 15. Seniorenturnier.
Der VSV Wittstock war Gastgeber für das 15. Seniorenturnier. Quelle: Roland Möller
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Wittstock

Mit von der Partie: Victoria Breddin, RSV Maulwürfe, VSV Wittstock, Motor Falkensee, die Spielvereinigung Nitzow/Klietz/Havelberg, der VfV Pritzwalk, und nach vielen Jahren der Abwesenheit SV Medizin Wittstock. Gastgeber VSV Wittstock musste durch persönliche und verletzungsbedingte Absagen auf Gastspieler zurückgreifen, um mit sechs halbwegs gesunden Spielern das Turnier bestreiten zu können. Pünktlich um 10 Uhr begannen in der Wittstocker Waldringhalle die Turnierspiele. In einer Vorrunde, sowie danach in einer Vierergruppe, wurde um die abschließenden Platzierungen gekämpft. Schon die ersten Spielverläufe machten deutlich, dass das Leistungsvermögen aller beteiligten Mannschaften relativ eng beieinander lag, wobei die Neuruppiner Maulwürfe und die Spielgemeinschaft aus Sachsen-Anhalt ihre Begegnungen dominant gestalteten.

Nach den Spielen in der Vorrunde der Gruppe eins mit vier Teams konnten sich die Maulwürfe - sie gewannen alle Begegnungen - vor Pritzwalk, Breddin und VSV Wittstock behaupten. In der zweiten Vorrundengruppe platzierte sich die Spielgemeinschaft Nitzow/Klietz/Havelberg mit zwei souveränen Spielerfolgen vor Falkensee und Medizin Wittstock.

Um die Plätze fünf bis sieben spielten der Dritte und Vierte der Vierergruppe gegen den letzten der Dreier-Gruppe. Da Breddin gegen Medizin Wittstock und gegen den Gastgeber VSV Wittstock in jeweils zwei Gewinnsätzen die Spiele für sich entscheiden konnte, war ihnen der 5. Platz nicht mehr zu nehmen. Das Duell der beiden Wittstocker Teams gewann der Gastgeber mit 2:0 und sicherte sich somit den vorletzten Abschlussplatz.

In der anderen Gruppe spielten dann die jeweiligen Zweiten sowie die jeweiligen Gruppensieger der Vorrundengruppen um die Abschlussplatzierungen im direkten Vergleich gegeneinander. Im Spiel um Platz drei standen sich Pritzwalk und Falkensee am Netz gegenüber. Pritzwalk konnte das gute spielerische Niveau aus den Vorrundenspielen in dieser Begegnung nicht mehr abrufen und verlor mit 22:25 und 19:25. Dadurch blieb ihnen am Ende nur der undankbare 4. Tabellenplatz.

Auch durch eine spielerische und kämpferische Steigerung gegenüber den ersten Spielen konnte Falkensee am Ende den 3. Platz für sich entscheiden.

Im Abschlussspiel um den Turniersieg standen sich an diesem Tag auch die spielerisch besten Teams am Netz gegenüber. Bis zu diesem Aufeinandertreffen waren beide Mannschaften ohne Punktverlust erfolgreich. Bei vielen langen Ballwechseln und guten Szenen in der Abwehr sowie im Angriff hatte die Spielgemeinschaft Vorteile und gewann den ersten Satz ungefährdet mit 25:15. Im zweiten Satz konnten die Maulwürfe etwas erfolgreicher dagegenhalten. In einer sehr spannenden Begegnung konnten aber auch zwei Auszeiten den Spielverlauf nicht mehr drehen. Die Maulwürfe unterlagen mit 20:25 das Entscheidungsspiel um den Turniersieg und mussten sich in diesem Jahr mit dem zweiten Platz begnügen. Die Spielgemeinschaft Nitzow/Klietz/Havelberg behält jetzt den Wanderpokal bis zum nächsten Jahr in ihren Reihen.

Zum Schluss wurde traditionsgemäß der älteste Turnierteilnehmer mit einem Blumenstrauß geehrt. Ältester Spieler war an diesem Tag Ulrich Gäde vom gastgebenden Verein VSV Wittstock mit 71 Jahren. Eine weitere Umfrage ergab, dass an allen 15 Turnieren nur zwei Spieler immer dabei waren: Detlef Kuschinski (Falkensee) und Lothar Nagel (Wittstock).

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