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Ostprignitz-Ruppin Cuba Libre und Sitzkissen für Coach Brigzinsky
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09:48 06.05.2019
Hansa-Trainer Thomas Brigzinsky nahm aus den Händen von Vereinschef Dirk Schumacher den Meisterpokal entgegen. Quelle: privat
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Wittstock

Am Sonnabend wollten die Landesliga-Handballer des FK Hansa Wittstock ihr letztes Saisonspiel in der heimischen Stadthalle bestreiten und die Meisterschaft gebührend mit ihren Fans feiern. Daraus wurde aber nichts, weil der Finowfurter SV die Partie wegen Personalproblemen absagte. „Das war natürlich sehr schade, zumal es ja nicht der erste Fall dieser Art war“, erklärte Hansa-Coach Thomas Brigzinsky, der dennoch betont: „Wir haben das Beste aus der Situation gemacht.“

Ob Männlein ob Weiblein, ob klein ob groß, ob jung ob alt – die Hansa-Familie kam zusammen und hat alle mit ins Boot geholt. Über 100 Handballer des Vereins trafen im „Wohnzimmer“ zusammen, zeigten bei einem freundschaftlichen Turnier ihr Können, feierten die Meisterschaft der ersten Männermannschaft und verabschiedeten den laut eigener Aussage „besten Trainer der Welt“ gebührend. Satte zehn Jahre war Thomas Brigzinsky, der von allen nur „Benno“ gerufen wird, als Trainer der Hanseaten aktiv, nun übergibt er das Zepter an Sven Hennigs, den bisherigen Co-Trainer.

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„Ich war bei der Verabschiedung recht abgeklärt, hatte ja auch eine lange Vorbereitungsphase“, so Brigzinsky, der ab der kommenden Spielzeit die C-Junioren an der Seite von Christian Hamann betreuen wird. Eine lebenslange Dauerkarte für den FKH, einen Grillgutschein, ein paar Sitzkissen für die Tribüne und Zutaten für „Bennos“ Lieblinsgetränk Cuba Libre waren Bestandteil des Abschiedsgeschenkes. „Die Jungs haben sich einen Kopf gemacht, ich bin sehr dankbar“, so Brigzinsky.

Von Marius Böttcher

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