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Ostprignitz-Ruppin Der HC Neuruppin bricht nach der Pause ein
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10:34 04.03.2019
Zu selten fand der HCN (hier Rechtsaußen Christian Lück) den direkten Weg zum Werderaner Tor. Quelle: Marius Böttcher
Handball-Verbandsliga: HV Grün-Weiß Werder II – HC Neuruppin 27:19 (12:11)

Noch auf dem Parkett fanden sich die Verbandsliga-Handballer des HC Neuruppin nach den 60 Minuten bei Grün-Weiß Werder II im internen Teamkreis zusammen, neben Trainer Michael Drefahl fungierte auch Routinier Christian Koall als Sprachrohr. Ein Krisengespräch? Zumindest wird die Luft nach der deutlichen 19:27-Niederlage, die aufgrund der schwachen Wurfquote der Hausherren noch versöhnlich ausfiel, im Tabellenkeller immer dünner. „Wir befinden uns im Abstiegskampf. Das war aber mit Blick auf die Tabelle und dem Punktepolster auch schon vor der Partie so“, erklärte der Drefahl, der einen nervösen Beginn seiner Mannschaft sah.

Fabio Pastor fehlt gegen den Ex-Verein

Schnell lagen die Fontanestädter mit 1:4 in Rückstand, erst in der 12. Minute gelang Kapitän Hans Kühne der zweite HCN-Treffer. „Wenn man sieht, mit was für einer Mannschaft wir hier herfahren, dann ist es normal, dass man sich erstmal eingewöhnen muss. Wir spielen ja seit Wochen nicht mit dem Team, mit dem wir eigentlich auflaufen wollen“, so Drefahl, der mit André Ebert, Marcel Pekrul und dem Ex-Werderaner Fabio Pastor auf drei Stammkräfte verzichten musste. Die Neuruppiner kämpften sich aber heran: Nach 20 Minuten gelang Youngster Lennard Mathiske der Ausgleich zum 8:8, zwischen den Pfosten scheiterten die Gastgeber immer wieder an Mark Pastor.

„Der Gegner hat wirklich viel weggeworfen, Mark hat uns aber immer wieder im Spiel gehalten, auch schon in Halbzeit eins“, lobte Michael Drefahl seinen Keeper. 30 Sekunden vor dem Pausentee hätte der HCN erstmals in Führung gehen können, unbedrängt auf den gegnerischen Kasten rennend verstolperte Tristan Assemacher aber den Ball. „Das war die große Chance, mit einer Führung in die Pause zu gehen. Trotzdem war die Stimmung in der Kabine gut, wir waren zuversichtlich, etwas mitnehmen zu können“, erklärte Drefahl, dass vor dem zweiten Durchgang Optimismus herrschte.

Im Heimspiel gegen Eberswalde gehörig unter Druck

Zwölfeinhalb Minuten nach der Pause war die Partie nach einem 9:2-Lauf der Blütenstädter aber durch, in der 43. Minute stand es aus HCN-Sicht 13:21. „Wir schaffen es einfach nicht, den Schalter umzulegen. Mir fällt es im Moment auch schwer, etwas Positives rauszuziehen“, hatte Michael Drefahl teilweise das Gefühl, „dass sich die Jungs aufgeben“. Die Bemühungen waren beim HC Neuruppin zwar erkennbar, doch mit fehlender Durchschlagskraft und hängenden Köpfen nach Fehlwürfen wird es in der Verbandsliga schwer, zu punkten.

Einen Moment können die Drefahl-Mannen den Kopf freibekommen, in zwei Wochen gegen Eberswalde müssen aber unbedingt zwei Punkte her.

Von Marius Böttcher

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