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Ostprignitz-Ruppin Lindow-Gransee: Von Fans zum Sieg getragen
Sportbuzzer Lokalsport Ostprignitz-Ruppin Lindow-Gransee: Von Fans zum Sieg getragen
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11:09 14.01.2019
Außenangreifer Robin Hafemann (Nummer 11) zeigt es an: Für die Grün-Weißen kann es in dieser Saison nach ganz oben gehen. Quelle: Marius Böttcher
2. Volleyball-Bundesliga Nord: SV Lindow-Gransee – CV Mitteldeutschland 3:1 (26:24, 25:20, 21:25, 25:22)

Nach dem letzten Ballwechsel gab es sowohl beim grün-weißen Anhang als auch bei den Spielern und Trainer Jan-Philipp Marks kein Halten mehr. Als echte Einheit rangen die Zweitliga-Volleyballer den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter Chemie Volleys Mitteldeutschland in vier Sätzen nieder – und vergaßen Sekunden nach dem entscheidenden Punkt auch nicht, dass dies als Team gelang.

Mittelblocker Romulo Goncalves verletzt sich am Fußgelenk

Der Jubelkreis fand nämlich nicht auf dem Spielfeld, sondern an der Ersatzbank statt, denn der erste Weg führte zu Mittelblocker Romulo Galiao Goncalves. Der Deutsch-Brasilianer knickte beim Stand von 10:8 im vierten Durchgang böse um und zitterte fortan von der Seitenlinie mit. „Ich denke, dass die Bänder angerissen oder durch sind, ich werde eine ganze Weile fehlen“, war sich der 27-Jährige schnell sicher, betonte aber mit einem Augenzwinkern: „Das ist doof, aber die Freude über den Sieg ist größer als der Schmerz am Fuß.“

Für eben jenen Erfolg mussten die Marks-Schützlinge von Beginn an ihr bestes Volleyball spielen, liefen im ersten Satz aber fast durchgängig einem Rückstand hinterher. „Das erste Spiel nach der Winterpause ist immer schwer. Wir haben etwas Zeit gebraucht, konnten dann aber Druck machen“, erklärte der Coach. Nach dem Ausgleich zum 22:22 lag das Momentum bei den Lindowern, die mit dem 26:24 den ersten Satzgewinn perfekt machten. Der zweite Durchgang verlief ausgeglichen, ehe der Gastgeber mit einer Aufschlagserie davonzog. Beim 25:21, gleichbedeutend mit dem 2:0, verzichtete Marks sogar auf eine Auszeit.

SVLG-Trainer Marks: „Haben die beste Stimmung der Liga“

Die Chemie Volleys, welche nicht einmal enttäuschten, in den wichtigen Situationen aber an der grün-weißen Willenskraft scheiterten, starteten mit einer 5:0-Führung in Satz drei. Ähnlich wie zu Spielbeginn pirschten sich die Hausherren aber ran und waren bei der 20:19-Führung dem perfekten 3:0-Spiel nah. Die Gäste um Trainer Mircea Dudas hatten jedoch eine passende Antwort parat und sackten dank des 25:21 ihren ersten Satz ein. Anschließend animierte Hallensprecher Markus Assemacher, der als Stimme des Handball-Bundesligisten Füchse Berlin normalerweise die Max-Schmeling-Halle zum Beben bringt, die gesamte Granseer Dreifelderhalle.

Von den ohrenbetäubenden Anfeuerungen getragen machten die Grün-Weißen trotz des Verletzungsschocks den 3:1-Erfolg perfekt. „Wir haben die mit Abstand beste Stimmung in der Liga. Das war heute aber nochmal ein ganz anderes Level als sonst“, lobte Marks, der mit seinem Team nur noch vier Punkte hinter dem Meister liegt.

Von Marius Böttcher

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