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Ostprignitz-Ruppin Tom Kempf arbeitet gern mit Kindern
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21:22 31.03.2019
Tom Kempf vom SV 90 Fehrbellin ist engagierter Übungsleiter für Kindermannschaften und Schiedsrichter bis Kreisliga Männer. Quelle: Dirk Becker
Fehrbellin

Er ist mal hier, mal dort in der Rhinhalle zu finden. Mal betreut er die Nachwuchskicker des SV 90 Fehrbellin, ein anderes Mal steht er auf dem Spielfeld, hat die Pfeife in der Hand, und als Peter Erdmann seine Stimme verliert, übernimmt Tom Kempf kurzerhand das Mikrofon und auch noch den Posten des Hallensprechers. „Der tut so viel für den Verein, und ist dabei noch so jung“, lobt Anja Grimmoni den erst 17-Jährigen am Rande eines der zahlreichen Nachwuchsturniere, die die Fehrbelliner im Jahr auf die Beine stellen. Sie ist Mutter eines der Fußball-Kinder des SV 90 und weiß ihren Filius in guten Händen bei „unserm Tom“. Auch Fußball-Chef Matthias Loewe gerät nahezu ins Schwärmen, wenn es um Tom Kempfs Engagement im Verein geht.

Seit 2008 ist Tom Kempf Mitglied beim SV 90 Fehrbellin

2008, als Tom Kempf in die Fehrbelliner Grundschule kam, war auch der SV 90 Fehrbellin nicht weit. Als linker Mittelfeldspieler begann er seine, wenn auch kurze Fußballerkarriere auf dem Spielfeld. Lange blieb er nicht Feldspieler, sondern wurde als Torwart eingesetzt. „Einer war krank, und es wurde ein Torwart gesucht, dann war ich das“, das erzählt der Schüler der 11. Klasse im Evangelischen Gymnasium Neuruppin kurz vor einer Physikklausur. Nach dem Schulwechsel von der Grundschule aufs Neuruppiner Gymnasium, spielte Tom Kempf kurzfristig beim MSV Neuruppin. „Aber nur so vier Monate“, sagt er, dann zwang ihn eine Verletzung im Dezember 2013 am Knie aufzuhören.

Bei den F-Junioren des SV 90 Fehrbellin begann Kempf als Übungsleiter

Der Fußball ließ den 17-Jährigen aber nicht los. Zurück beim SV 90 Fehrbellin, begann Kempf seine Übungsleiter-Tätigkeit bei den F-Junioren. „Ein Nachbar spielt mit, da hat sich das angeboten.“ Auch zwischen den Pfosten war er wieder zu finden, bis ihm im März 2017 beim Schulsport die rechte Kniescheibe heraussprang und Kempf ein Jahr pausieren musste. Im März des vergangenen Jahres konnte er seinem Lieblingssport weiter frönen, dann sprang die Linke heraus.

Also gilt die Konzentration jetzt mehr dem Trainingsbetrieb und der Betreuung der E-Junioren. „Das mache ich mit Marco Grimmoni zusammen. Im Moment liegen seine E-Junioren ungeschlagen auf Rang vier der Kreis-Meisterrunde und im Kreispokal ist die Mannschaft ins Halbfinale eingezogen.

Tom Kempf ist einer der jüngsten Schiedsrichter des Kreises

Einer der jüngsten Schiedsrichter des Fußball-Kreises ist Tom Kempf auch. „Diese Saison ist mir der Aufstieg in die Kreisliga der Männer gelungen.“ Schon vor seiner Ausbildung hatte der Fehrbelliner Spiele gepfiffen, im Nachwuchsbereich, und Spaß daran gefunden. 2016 folgte die reguläre Ausbildung. „Warum ich Schiedsrichter werden wollte? Es stärkt das Selbstbewusstsein, man setzt sich mit dem Sport mehr aus einander, man muss sich gegen ältere Spieler Respekt erarbeiten. Ich finde es schön, wenn man nach dem Spiel die Hand kriegt und seine Leistung anerkannt wird.“

Das Wochenende ist so oder so weg, aber Tom Kempf hat seinen Spaß. Entweder geht es mit seinen jungen Kickern zum Spiel oder er pfeift. Dann wir er entweder von Mama oder Papa zum Spielort gefahren oder er nimmt sein Motorrad, eine MZ 125 ETZ.

Sein Berufswunsch geht in Richtung Sonderpädagogik

Viel Schule, viel Engagement für den Verein während der Freizeit. Woher kommt die Motivation? „Ich finde es gut, wenn die Kinder besser werden“, sagt der Fehrbelliner. Aber auch der Wunsch, vielleicht einmal überregional zu pfeifen ist da. Zumindest ist Tom Kempf im Schiri-Perspektivkader des Kreises, in dem sich junge, ambitionierte Schiedsrichter weiterbilden. Und da“unser Tom“ gerne mit Kindern arbeitet, ist sein Berufswunsch auch in dem Bereich angesiedelt: Es geht in Richtung Sonderpädagogik.

Von Dirk Becker

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