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Ostprignitz-Ruppin Wittstocker Bodybuilder zu Gast bei Arnold Schwarzenegger
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08:52 06.03.2019
Stolz präsentiert der 55-jährige Andreas Hordan seine aus Holz bestehende Erinnerungsmedaille von den „Arnold Classics“ in Amerika. Quelle: privat
Wittstock

Andreas Hordan war kein Wort zu übertrieben: „Es war riesig, gigantisch. Man kann sich das nicht vorstellen.“ Der 55-jährige Wittstocker lebte in den letzten Tagen seinen Traum, folgte der Einladung von „TerminatorArnold Schwarzenegger und nahm in Columbus im US-Bundesstaat Ohio an dessen „Arnold Classics“, dem alljährlichen professionellen Bodybuilding- und Kraftsport-Wettkampf, teil. Voller Stolz verkündete Hordan am späten Sonntagabend per Sprachnachricht: „Mahlzeit. Joa, ich hab es geschafft, ich bin der Drittstärkste der Welt geworden."

In über 80 Disziplinen fanden sich mehr als 22 000 Sportler im „Greater Columbus Convention Center“, dem Austragungsort des 1989 ins Leben gerufenen Events, zusammen. Mittendrin statt nur dabei: Hordan, der in seiner Paradedisziplin Griffkraft, die er als Quereinsteiger erst seit eineinhalb Jahren professionell ausübt, unter die Top Fünf der Welt kommen wollte. In eben jener Sportart presst man einen Gripper, der den Namen Silver Bullet trägt, mit bloßer Hand aneinander.

Einladung für die Arnold Classic 2020

„Hierbei gibt es verschiedene Gewichtsklassen. Von den insgesamt 20 Startern in meiner Disziplin haben nur fünf Mann die Schwergewichts-Stufe, nämlich 100 Kilogramm, in Angriff genommen“, erklärte der selbst ernannte Paradiesvogel, dem die Atmosphäre am Veranstaltungsort vor unerwartete Probleme stellte: „Ich bin schon bei Weltmeisterschaften gestartet und war noch nie aufgeregt, diesmal war ich aber tierisch nervös.“

Im Training konnte Hordan den Gripper noch 19 Sekunden zusammenhalten, im Wettkampf war bereits nach zehn Sekunden Schluss. „Das hat mich schon ein bisschen geärgert, aber es hat für das Treppchen gereicht, was Wahnsinn ist. Die anderen Jungs machen das teilweise seit einem Jahrzehnt, ich habe vor zwei Jahren angefangen“, freute sich der Wittstocker nicht nur über die Auszeichnung: „Mein Kumpel Andreas Brixa hat in seiner Disziplin gewonnen. Die Veranstalter waren von uns als die germanischen Barbaren beeindruckt, weshalb wir 2020 wieder dabei sind.“

Treffen mit „Arnie“ bleibt verwehrt

Auch Hordan selbst sammelte wahnsinnig viele Eindrücke, die in ihm Begeisterung auslösten: „Das begann schon an der Grenzkontrolle in Chicago, wo ich meine Gripper auspacken musste. Die Beamten waren interessiert, haben ihr Glück versucht und verdutzt geguckt, als ich ihnen erklärt habe, dass ich mich damit warm mache. Die Amerikaner sind aber absolut sportverrückt, haben uns in den Kneipen und Restaurants erkannt und wollten Fotos machen. Das war eine coole Sache.“

Aus sportlicher Sicht reiste Andreas Hordan am Dienstagabend mit einem guten Gefühl Richtung Heimat, nur eines erfüllte sich für den Besitzer zweier Tattoo-Studios nicht: „Leider habe ich Arnie nur von weitem gesehen. Ich war aber selbst im Wettkampfstress, mein Adrenalinspiegel war hoch wie bei einem Rennpferd.“ 2020 kann Hordan den nächsten Versuch wagen.

Von Marius Böttcher

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