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Potsdam-Mittelmark Aufsteiger hat Etat für 2. Bundesliga beisammen
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17:59 07.06.2019
Sebastian Fülle (Nr. 10) bleibt dem RSV erhalten. Quelle: Foto: Benjamin Feller
Stahnsdorf

Nach einem Jahr in der 1. Regionalliga kehren die Basketballer des RSV Eintracht 1949 aus Stahnsdorf zur kommenden Saison wieder in die 2. Bundesliga ProB zurück. Nachdem sportlich der Wiederaufstieg schon länger feststand, sind nun auch die wirtschaftlichen, vor allem die finanziellen Voraussetzungen gegeben. „Wir haben den Minimal-Etat von 180 000 Euro, mit dem wir in die Planungen für die Bundesliga-Saison gegangen sind, beisammen“, sagte RSV-Präsident Michael Grunwaldt.

„Wir haben in den letzten Wochen hart daran gearbeitet, neue Sponsoren zu finden und unsere bisherigen Unterstützer bei der Stange zu halten und noch etwas draufzupacken. Das ist uns ebenso gelungen wie die Unterstützung der Kommunen Stahnsdorf, Teltow und Kleinmachnow zu finden. Letztere helfen uns, die Mehrkosten für die Fahrtkosten abzudecken“, erklärte Grunwaldt weiter. „Mit dem gesicherten Mini-Etat lassen sich unsere Vorstellungen jetzt umsetzen. Das heißt aber auch, dass wir weiter auf der Suche nach Sponsoren für die neue Saison sind. Jeder Euro mehr, den wir da bekommen, hilft uns bei der Zusammenstellung des Spielerkaders. Denn wir wollen ja auch eine Chance haben, die Klasse zu halten.“

Zwölfte Saison in der ProB

Die Mittelmärker gehen damit in ihre zwölfte ProB-Saison, was sogar Liga-Rekord ist. Der RSV war schließlich Gründungsmitglied der damals neu eingeführten Liga. Die neue Saison wird am 20. September 2019 beginnen. Bis dahin bleibt auch sportlich noch eine Menge zu tun.

Der neue Trainer Kai Buchmann und der sportliche Leiter Wladimir Pastushenko kümmern sich um die Zusammenstellung der Mannschaft. Der Topscorer des Teams, der US-Amerikaner Matthew Dogan verlässt den Verein. Moses Pölking, der ebenso zur Stammformation zählte, legt ein Auslandssemester ein. Grundsätzlich will der Verein laut Grunwaldt das Gros der Regionalliga-Mannschaft halten, dazu werde auf die jungen Akteure der Kooperationspartner TuS Lichterfelde und DBV Charlottenburg gesetzt.

Sebastian Fülle bleibt

Frohe Kunde kommt von Sebastian Fülle. Der Kapitän wird weiter für den RSV auf die Körbe werfen. „Ich hatte mich ja schon im Vorjahr für einen Zwei-Jahres-Vertrag entschieden, weil ich schon damals der Meinung war, der RSV gehört unbedingt in die ProB. Das haben wir geschafft“, meint der 26-Jährige, der bei Lok Bernau und zuvor bei Alba Berlin II lange genug in der ProB aktiv war und dementsprechend die Stärke der Liga einschätzen kann. „Ich denke, wir können da mithalten“, bekräftigt Fülle, der bei Alba einst auch zu Bundesliga-Einsätzen kam. „Aber das ist ja schon eine Weile her“, stellt er klar. Fülle, der in der vergangenen Saison ins All-Star-Team der Regionalliga gewählt wurde und mit 15,8 Punkten im Schnitt der effektivste RSV-Akteur war, geht ebenso davon aus, dass viele seiner bisherigen Mitspieler in der kommenden Saison für die Stahnsdofer auflaufen.

Zwölf Mannschaften in der Staffel

Der RSV Eintracht 1949 trifft in der 2. Bundesliga ProB in der Staffel Nord auf ART Giants Düsseldorf, Baskets Juniors/Oldenburger TB, BSW Sixers, Dresden Titans, EN Baskets Schwelm, Iserlohn Kangaroos, Itzehoe Eagles, Lok Bernau, SC Rist Wedel, VfL SparkassenStars Bochum und WWU Baskets Münster.

Damit kommt es für den RSV, der ja in seine zwölfte Saison in der ProB geht und zu den Gründungsmitgliedern zählt, zum Wiedersehen mit alten Bekannten.

Lediglich der letztjährige Finalist WWU Baskets Münster wird komplettes Neuland als Gegner darstellen. Mitaufsteiger ART Giants Düsseldorf kennt man als direkten Gegner in der ProB.

2002 gab es mal ein Pokalduell gegen die Düsseldorfer.

Ganz besonders freuen darf man sich auf das wiederkehrende Brandenburg-Derby gegen LOK Bernau. Die Barnimer kamen in der vergangenen Saison bis ins Halbfinale und werden als Kooperationspartner von Alba Berlin sicherlich wieder einer der Ligafavoriten sein.

Von Peter Stein

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