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Potsdam-Mittelmark Fläminger Reiter springt in die Weltelite
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00:35 18.05.2018
Jan Peters mit Kokolores beim Bewältigen eines Walls, verfolgt von 25 000 Zuschauern und Fernseh-Live-Übertragung. Quelle: ACP PANTEL
Hamburg

Zum zweiten Mal schaffte es Jan Peters vom Reit- und Fahrverein Schwanebeck bei seinen bisherigen fünf Teilnahmen beim Hamburger Springderby in die Platzierung. Und am Sonntag sprang für ihn mit seinem Pferd Kokolores bei der 89. Auflage in Hamburg Klein Flottbek mit Platz zehn seine bisherige beste Platzierung beim schwersten Reit-Wettbewerb der Welt heraus.

Der Fläminger Springreiter Jan Peters konnte am Sonntagnachmittag sein starkes Resultat, das er mit Kokolores errungen hat, kaum fassen. Großer Applaus gebührte ihm für diese Leistung auf seiner Ehrenrunde von den 25000 Zuschauern. Schließlich ist beim Hamburger Derby die ganze Weltelite vertreten und Peters mit seiner Top-Ten-Platzierung sozusagen darin vertreten. Da bekam sein Schimmelwallach Kokolores, mit dem er nun seit zehn Jahren bei unzähligen Turnieren sehr oft in die Platzierungen springen konnte, ganz besonders viele Streicheleinheiten.

Um am Sonntag beim Derby überhaupt erst einmal mitreiten zu dürfen, musste sich Jan Peters auf dem schweren Parcours in zwei Wettbewerben vor einem großen Publikum und vielen Fernseh-Teams dafür qualifizieren. Vorigen Mittwoch schlossen er und Kokolores unter 80 Reiter-Pferd-Paaren nach einem Fehler im Mittelfeld ab. Dabei muss beispielsweise nach einem Wall eine Stange von 1,63 Meter Höhe überwunden werden. Im zweiten Quali-Wettbewerb am Freitag fabrizierten beide erneut nur einen Fehler. Dank ihrer schnellen Zeit belegten sie Platz 18 und waren damit im Hamburger Derby gesetzt. „Der Parcours ist seit 89 Jahre derselbe und äußerst anspruchsvoll“, fand Peters und fügte hinzu: „Da sind auch diesmal wieder einige aus dem Favoritenkreis nicht durchgekommen.“

Banges Warten auf das Ergebnis

Dann stand der Finaltag an. „Was war das für eine unglaubliche Atmosphäre und Kokolores hat man die Anspannung richtig angemerkt“, meinte Peters, der sich vor dem Derby aber gut fühlte und sehr optimistisch war. Bis zur Mitte des Parcours zeigten beide auch eine tadellose Vorstellung. Dann, am sogenannten Trakehner-Hindernis, touchierte Kokolores die Stange, die zu Boden fiel. Peters machte aber konzentriert weiter und versuchte mit Kokolores Zeit gut zumachen und beide beendeten unter tosendem Applaus ihr Rennen. „ Dann begann die bange Zeit, des Wartens“, erinnert sich Peters. Es kam eine halbstündige TV-Pause und darauf musste Peters noch die Ritte von sechs Konkurrenten überstehen, bis sein zehnter Platz gewiss war. „Was hab ich mich da riesig gefreut, als mein Resultat feststand“, so Peters.

Der Vereinschef des RFV Schwanebeck blickt nun zuversichtlich auf das eigene Springturnier vom 31. Mai bis zum 3. Juni. Dort will er mit Kokolores die gezeigte Form erneut versuchen, abzurufen.

Von Jörgen Heller

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