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Potsdam-Mittelmark MBSV Belzig verpasst den direkten Klassenverbleib
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00:45 27.04.2018
In der ersten Halbzeit war der MBSV, hier ist Lucas Dalibor beim Abschluss, noch auf Augenhöhe mit Neuruppin. Quelle: Jörgen Heller
Bad Belzig

Die Marschroute für den vorletzten Verbandsliga-Saisonauftritt der Männer-Mannschaft des Märkischen BSV Belzig war klar definiert: Ein Sieg gegen den HC Neuruppin musste her, um den Verbleib in der Nordstaffel vorzeitig zu sichern. Nach einem guten Beginn der Hausherren gegen die Neuruppiner, die im Hinspiel bezwungen werden konnten, waren Trainer Denis Wandersee und die knapp 200 Zuschauer in der Albert-Baur-Halle auch noch zuversichtlich. Knackpunkt war aber der schwache Start in die zweiten 30 Minuten, in denen sich die Gäste absetzen konnten und die Fläminger sich ihnen am Ende mit 21:28 deutlich beugen mussten.

Richtig gut besetzt war die Mannschaft von Wandersee für das vorletzten Saisonspiel nicht. Dem Coach fehlten seine beiden Außenspieler Dominic Starick und Maximilian Kernke. Nach vielen Wochen Verletzungspause konnte aber Georg Wendland sein Team wieder unterstützen.

Das begann auf seiner Platte mit großem Engagement, genauso wie die Gäste. So lieferten sich beide Mannschaften ein ausgeglichenes Spiel, so dass es nach zwölf Spielminuten 5:5 stand. Und auch bis zur Halbzeitpause ging es auf der Bad Belziger Platte hin und her, wobei sich kein Team absetzen konnte. Die Gastgeber überzeugten im Angriff und nutzten ihre Chancen konsequent aus. In der Defensive besaß der MBSV aber arge Probleme, die Neuruppiner Nummer 19, Fabio Pastor, in den Griff zu bekommen. Der torgefährliche frühere Drittliga-Spieler traf nach Belieben. So verabschiedeten sich der MBSV und der HC mit einem 12:12 in die Halbzeitpause und viele vermuteten, die zweiten 30 Minuten würden genauso spannend verlaufen.

Hausherren brechen nach Wiederanpfiff ein

Dazu kam es aber nicht. „Meine Truppe erlebte mal wieder in dieser Saison nach dem Wiederanpfiff einen Einbruch“, so Coach Wandersee . Und diese Schwächephase der Gastgeber nutzte Neuruppin eiskalt aus und zog bis zur 38. Minute auf 19:13 davon . Der MBSV konnte den Abstand zwar in der 40. Minute bis auf vier Tore verkleinern. Mehr war aber nicht möglich, auch weil Christopher Dümchen wenig später eine berechtigte Rote Karte sah und damit in der Verteidigung eine wichtige Säule fehlte. Nachdem Neuruppin in der 48. Minute mit 27:14 wieder weit vorne lag, war „das Ding durch“, wie es Wandersee formulierte. Seine Mannen zeigten kaum noch Gegenwehr, so dass es am Ende mit 21:28 eine deutliche Heimniederlage wurde und man nach dem Abpfiff viele enttäuschte Gesichter aufseiten der Gastgeber sah.

„In der ersten Halbzeit haben meine Spieler alles wunderbar umgesetzt, was wir vorgegeben hatten“, meinte Wandersee und fügte hinzu: „Aufgrund dann aber zu vieler technischer Fehler haben wir insgesamt verdient verloren.“

Von Jörgen Heller

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