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Potsdam-Mittelmark MBSV-Männer bleiben beim Ligaprimus chancenlos
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14:58 19.02.2019
Wie hier im Hinspiel mussten sich die MBSV-Männer den Grün-Weißen aus Finsterwalde klar beugen. Quelle: Jörgen Heller
Finsterwalde/Wildau

Erneut trafen die Handball-Männer des Märkischen BSV Belzig in der Verbandsliga Süd auf einen richtig schweren Gegner. Beim Spitzenreiter BSG Grün-Weiß Finsterwalde blieben sie wie im Hinspiel chancenlos und verloren mit 26:44. Und wie bereits vor zwei Wochen machten es ihre Kolleginnen besser. Die MBSV-Damen sorgten beim HSV Wildau für einen 25:19-Pflichtsieg, so dass sie weiterhin punktgleich mit Tabellenführer Chemie Guben sind, und nur aufgrund weniger geworfener Tore den zweiten Platz der Staffel Süd einnehmen.

Beim Herrenspiel am Samstag konnte MBSV-Coach Denis Wandersee wegen vieler verletzter Kräfte nur auf neun Feldspieler zählen. „Da wusste ich bereits im Vorfeld, dass es beim Spitzenreiter sehr schwer für uns werden würde“, meinte der Trainer, dessen Mannschaft im Hinspiel Mitte September mit 22:27 verloren hatte. Seine mitgereisten Jungs stellten sich aber mutig dieser Aufgabe, konnten dem Aufstiegsaspiranten in der Anfangsphase aber kaum etwas entgegen setzten.

Gastgeber setzte sich früh ab

Der zog mit seinem effizienten Tempospiel gnadenlos davon und führte nach zehn Spielminuten bereits mit 10:1. Darauf fanden die Fläminger dann auch ins Spiel hinein und konnten scoren. Auch wenn Wandersee mit ansehen musste, wie der Gastgeber den Unterschied machte, konnte er Positives festhalten. „Trotz der klaren Verhältnisse gaben sich meine Jungs nicht auf und versuchten ihr Spiel aufzuziehen“, fand er. Der MBSV kam zwischenzeitlich sogar bis auf 7:13 heran (18.). Zur Pause führten die Hausherren mit 22:14 aber recht sicher.

Nach dem Seitenwechsel stand die Belziger Abwehr dann besser. Aber auch darauf fand Finsterwalde eine Lösung. So kamen mehr die Außenspieler zum Zuge und oftmals wurde der Kreisspieler freigespielt, so dass Grün-Weiß sein Torekonto weiter aufstocken konnte.

Als dann Robert Schlünz die Rote Karte sah (44.) riss der Abwehrverbund auseinander. Das war natürlich ein Freifahrtsschein für den Gastgeber der am Ende mit 44:26 verhältnismäßig hoch gewinnen konnte. „26 Tore gegen die stärkste Abwehr der Liga zu werfen ist durchaus achtbar, aber hinten so viele reinzubekommen, geht gar nicht“, hielt der Coach fest.

Gute Chancen werden liegen gelassen

Mit den Belziger Frauen reiste Wandersee am Sonntag dann zum Schlusslicht HSV Wildau. Neben einem gut besetzten Kader war der Coach erfreut, dass die nach einem Daumenverletzung fast wieder genesene Leistungsträgerin Josefine Hoffmann mit kam und sich bereit erklärte, im Notfall aufzulaufen.

Dazu kam es aber nicht. Nachdem ihre Kolleginnen nach fünf Minuten mit 3:0 führten, konnten sie ihren Vorsprung stetig ausbauen und lagen nach der ersten Halbzeit mit 14:7 auf Kurs.

In die zweiten 30 Minuten fanden die Flämingerinnen jedoch schwer hinein. Während sie trotz guten Angriffspiels viele sicher geglaubte Tore liegen ließen, konnten die Gastgeberinnen verkürzen. Bis zur 50. Minute kam Wildau sogar bis auf 16:20 heran. Wandersees Spielerinnen konnten dem Druck aber standhalten, wieder treffen und am Ende mit 25:19 recht souverän gewinnen. „Insgesamt war das eine gute Leistung. Der Sieg hätte aber ruhig höher ausfallen dürfen“, meinte Wandersee.

Beide Mannschaften kommen erst am nächsten Sonntag, dem 3. März, das nächste Mal zum Einsatz. Die MBSV-Männer spielen beim SV Blau-Weiß Dahlewitz, der einen Platz vor ihnen auf Rang acht steht. Und die Frauen empfangen die TSG Lübbenau 63, die gleich hinter ihnen auf Rang drei folgen.

Von Jörgen Heller

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