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Potsdam Comeback von Martin Setz
Sportbuzzer Lokalsport Potsdam Comeback von Martin Setz
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17:45 21.06.2019
Martin Setz (l.) und der UJKC Potsdam müssen alle vier ausstehenden Vorrundenkämpfe gewinnen. Quelle: Julius Frick
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Potsdam

Auf den ersten Blick sieht die Tabelle der Judo-Bundesliga aus Sicht des UJKC Potsdam etwas trostlos aus. Die Brandenburger liegen lediglich auf Rang sechs von acht Teams der Nordstaffel. Doch auf den zweiten Blick offenbart sich für den UJKC doch noch die Chance auf Tabellenplatz zwei und die damit verbundene Endrundenqualifikation. Denn während die meisten Clubs bereits fünf oder sechs Kämpfe absolviert haben, gingen die Potsdamer erst dreimal auf die Matte. Das heißt: Gewinnt Potsdam am Samstag (18 Uhr, MBS-Arena) gegen JT Hannover und die folgenden Kämpfe gegen Walheim, in Bottrop und gegen Spremberg, ist der Truppe um die Trainer Mario Schendel und Christopher Schwarzer die Endrunde sicher. Nur Tabellenführer Witten ist nicht mehr einzuholen und steht bereits als Staffelsieger fest.

Zweiter Kreuzbandriss bei Setz

Hannover ist das stärkste Team nach Witten und Hamburg, ich sehe uns mit ihnen auf Augenhöhe“, sagt Schwarzer, der wie so oft in dieser Saison improvisieren muss. Ein Dutzend junger Kämpfer steht wegen internationaler Verpflichtungen nicht zur Verfügung. Trotz dieser Ausfälle sieht Schwarzer den UJKC „qualitativ gut aufgestellt“.

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Zumal Martin Setz sein Comeback in der Bundesliga geben wird. Der 25-Jährige hat sich nach dem zweiten Kreuzbandriss seiner Karriere wieder herangekämpft. Nachdem 2016 das rechte Knie betroffen war, war es nun das linke. „Ich bin schneller als erwartet fit geworden“, freut sich Setz. „Ich denke gar nicht daran, das Knie fühlt sich gut an.“

Seit rund sechs Wochen könne er vollständig trainieren, ist sogar schon bei einem European Open-Turnier in Rumänien gestartet. Außerdem nahm das Mitglied der Bundeswehr-Sportfördergruppe an einem Trainingslager der Nationalmannschaft in Kienbaum und an einem internationalen Camp in Kroatien teil. „Platz zwei ist realistisch“, sagt Setz. Er will seinen Anteil dazu beitragen.

Von Ronny Müller

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