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Potsdam Potsdam scheitert im Halbfinale an Spandau und kämpft gegen Duisburg um Bronze
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20:02 12.05.2019
Ferdinand Korbel traf am Samstag und Sonntag jeweils doppelt für den OSC Potsdam. Quelle: Sandra Seifert
Potsdam

Am Ende ging den Wasserballern des OSC Potsdam ein wenig die Luft aus. Im Bundesliga-Halbfinale scheiterte die Mannschaft von Trainer Alexander Tchigir wie erwartet mit 0:3 am Rekordmeister Wasserfreunde Spandau. Nach dem überraschend knappen 9:12 am Mittwoch kassierte der OSC am Samstag (5:18) sowie Sonntag (5:21) die Niederlagen zwei und drei in der Serie „best of five“. „Das Spiel am Samstag hat viel Kraft gekostet“, sagt Tchigir. So konnte seine Mannschaft am Sonntag kaum noch etwas zusetzen und kämpft nun um die Bronzemedaille.

Tchigir will Erfolg wiederholen

Im zweiten Halbfinale setzte sich wie erwartet Waspo Hannover mit 3:0 gegen den ASC Duisburg durch. Am Samstag, 25. Mai, treffen der OSC und Duisburg in Potsdam zum Auftakt der Serie um Bronze aufeinander. Spiel zwei ist am Samstag darauf (1. Juni) in Duisburg angesetzt. Bei Bedarf gibt es am 2. Juni eine dritte Partie. Vor einem Jahr hatte Potsdam das Duell um den dritten Platz gegen Duisburg gewonnen und den größten Erfolg der Vereinsgeschichte gefeiert. „Wir wollen den Erfolg vom letzten Jahr wiederholen“, sagt Tchigir. Insbesondere aus dem ersten Spiel gegen Spandau könne sein Team Selbstvertrauen mitnehmen. Da hatte Tchigir ein paar taktische Umstellungen vorgenommen, die gegen die Berliner Übermacht gut wirkten. „Wir haben wenige Tore im Normalangriff kassiert.“

Spandaus Nikola Dedovic nicht zu stoppen

Samstag und Sonntag hatten die Spandauer jedoch ihren Weg gefunden, um Potsdam in Schach zu halten. Auch ohne ihren Kapitän Marko Stamm, der am Samstag Spandaus Frauen als Trainer im Playoff-Halbfinale bei Waspo 98 Hannover betreute, dominierten die Gastgeber von Beginn an. Schon mit dem ersten Viertel war das Spiel vorentschieden, danach bauten die Wasserfreunde den Vorsprung kontinuierlich aus. Am Sonntag überragte Spandaus Nikola Dedovic mit sieben Toren. „Es war nicht nötig, so viele Tore zu kassieren“, verwies Tchigir auf diverse Konzentrationsfehler. „Wir sind ein bisschen ausgekontert worden.“ Dann richtete Tchigir seinen Blick jedoch schon wieder nach vorne in Richtung Bronzemedaille.

Von Ronny Müller

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