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Potsdam RSV-Basketballer sind Meister
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15:47 07.04.2019
Spieler und Fans des RSV Eintracht feierten gemeinsam in Göttingen. Quelle: Peter Heller
Potsdam

Noch auf dem Spielfeld spritzte der Sekt. Die Basketballer des RSV Eintracht Stahnsdorf haben am Samstag mit dem 71:65 (27:11, 22:23, 5:15, 17:16)-Erfolg beim Verfolger ASC 46 Göttingen die Meisterschaft in der Regionalliga Nord perfekt gemacht. „Das war sehr spannend und sehr geil“, jubelte der Vereinsvorsitzende Michael Grunwaldt. Der RSV (46 Punkte) ist am letzten Spieltag gegen Bergedorf (Sonntag, 16 Uhr) nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. „Das wird ein schöner Saisonabschluss, bei dem wir die Mannschaft feiern werden“, sagte Grunwaldt.

Vor 600 Zuschauern in Göttingen wollte die Mannschaft von Trainer Denis Toroman sofort das Signal aussenden, dem Verfolger keine Chance geben zu wollen. Fünf Dreier im ersten Viertel unterstrichen den Siegeswillen. „Es war ein sehr enges Spiel, aber wir haben es dennoch von der ersten Sekunde an kontrolliert. Wir hatten einen Gameplan, den die Mannschaft sehr gut umgesetzt hat. Am Ende war es nicht einfach, da Göttingen eine sehr gute Mannschaft ist, aber meine Spieler sind fokussiert geblieben und ich bin sehr stolz auf sie“, sagte Trainer Toroman.

Top-Leistung von Sebastian Fülle

Insbesondere im dritten Viertel machten es die Gastgeber noch einmal spannend. „Aber anders als im Hinspiel haben wir den Kampf angenommen“, analysierte Grunwaldt. „Über das gesamte Spiel waren wir reifer und kontinuierlicher und haben sehr verdient gewonnen.“ Kapitän Sebastian Fülle war mit 20 Punkten bester RSV-Werfer. Grundwaldt: „Das war eine Top-Leistung, Sebastian hat in den entscheidenden Momenten die Nerven bewahrt. Aber die ganze Mannschaft hat super gespielt.“ Im Schlussviertel verkürzten die Göttinger bis auf zwei Punkte, kamen aber nicht zum Ausgleich, da Eintracht mit einem 7:0-Lauf reagierte.

RSV kämpft um wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Damit ist der sportliche Teil der Mission Wiederaufstieg erledigt. Am Sonntagnachmittag saß Vereinsboss Grunwaldt an den Lizenzunterlagen für die 2. Bundesliga ProB, in der Stahnsdorf bis 2018 bereits elf Jahre gespielt hatte. „Wir werden alles daran setzen, den Aufstieg wahrzunehmen“, sagte Grunwaldt. Allerdings müsse die Finanzierung noch final geklärt werden. Um in der ProB mithalten zu können, brauche man einen Etat von 150 000 bis 200 000 Euro, der von der Basketball-Abteilung des Großvereins gestemmt werden muss. Allein die Fixkosten für Meldegebühr, Schiedsrichter und Fahrtkosten betragen knapp 40 000 Euro. Grunwaldt: „Bisher waren wir in der ProB immer die Mannschaft mit dem geringsten Etat, das würden wir gerne vermeiden.“ Nun stünden Sponsorengespräche an. Die Euphorie des Aufstiegs soll möglichst lange anhalten.

Von Ronny Müller

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