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SC Potsdam Starker Auftritt der Potsdamer Werfer
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21:00 24.05.2019
Diskuswerfer Clemens Prüfer Foto:Bernd Gartenschläger Quelle: Bernd Gartenschläger
Schönebeck

Paukenschlag zum Saison-Auftakt durch Diskuswerfer Clemens Prüfer. Der erst 21-Jährige vom SC Potsdam wurde am Freitagabend beim Solecup in Schönebeck Dritter. Mit 63,76 Metern steigerte er im fünften Durchgang seine bisherige persönliche Bestweite von 62,58 Metern mit der zwei Kilo schweren Scheibe deutlich. Da staunte selbst Olympiasieger Christoph Harting. Denn der Berliner kam nur auf 63,73 Meter und wurde Vierter hinter Clemens Prüfer. „Er hat aber hinterher fair gratuliert“, erzählte der Potsdamer Youngster. „Auch wenn es nur drei Zentimeter waren, freue ich mich schon, den Olympiasieger hinter mir gelassen zu haben.“

Die Norm für die U23-EM in der Tasche

Der U23-EM-Dritte von 2017 kam zunächst schwer in den Wettkampf. „Aber die Bedingungen waren gut und ich wollte das nutzen. Das ist mir dann auch von Versuch zu Versuch besser gelungen.“ Schon im dritten Versuch kratzte er mit 62,55 Metern dicht an seiner Bestmarke. Der Sportsoldat erfüllte damit die Norm für die U23-EM im Sommer in Gävle/Schweden. Nun scheint aber sogar die WM-Norm von 65,00 Metern möglich. „Ich bin jetzt nicht gleich vermessen. Erst einmal will ich die 63er Weite bestätigen“, meinte Clemens Prüfer.

Auch Henning Prüfer stark

Sein zwei Jahre älterer Bruder Henning Prüfer – beide trainieren im Potsdamer Luftschiffhafen bei Jörg Schulte – wurde mit gleichfalls guten 63,14 Metern Fünfter. Der Sieg ging an den Magdeburger Martin Wierig mit 66,04 Metern, der ebenso wie sein Zweitplatzierter Clubgefährte David Wrobel mit 65,86 Metern die WM-Norm für die Titelkämpfe im Herbst in Doha/Katar erfüllte.

Kristin Pudenz mit toller Bestweite

Im Diskuswerfen der Frauen ist auch Kristin Pudenz vom SC Potsdam so stark wie nie. Sie steigerte ihre persönliche Bestweite von 62,89 Metern auf starke 64,32 Meter. Damit lag sie deutlich über der WM-Norm (61,20). Fast hätte es zum Sieg in Schönebeck gereicht. Erst im letzten Versuch wurde sie noch von Vizeeuropameisterin Nadine Müller aus Halle/Saale mit 64,37 Metern um fünf Zentimeter übertroffen.

Speerwerfer Seifert legt noch einen Meter drauf

Zum Abschluss des Wettkampfes lieferten sich die Speerwerfer ein heißes Duell. Am Ende konnte sich Bernhard Seifert vom SC Potsdam mit 86,19 Meter durchsetzen, damit steigerte er seine Bestweite von der Vorwoche um genau einen Meter. Der 26-Jährige ließ damit sogar Olympiasieger Thomas Röhler aus Jena mit 85,69 Metern hinter sich.

Im Speerwerfen konnte auch Annika Marie Fuchs vom SC Potsdam mit 59,63 Metern die U23-Konkurrenz gewinnen und die Norm für die U23-EM überbieten.

Von Peter Stein

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